Häufig gestellte Fragen

Alles, was Sie über Druidz, Sicherheit und beste Sammelpraktiken wissen müssen

15
Abschnitte
107
Fragen
+

Eine Pflanze bestimmen

(9 Fragen)
+ Wie bestimmt man eine Pflanze genau?

Die Bestimmung einer Pflanze ist ein heikler Prozess, der weit mehr erfordert als ein Foto oder eine Intuition. Um Fehler zu vermeiden – manchmal schwerwiegende – hier die empfohlene Methode:

✔️ 1. Die gesamte Pflanze beobachten

Ein einzelnes Blatt oder eine Blüte reicht NIEMALS aus.
Sie müssen untersuchen:
• Gesamthabitus, Morphologie
• Stängel
• Blätter (Form, Adern, Anordnung)
• Blüten
• Früchte oder Samen, falls vorhanden
• Habitat und Kontext

✔️ 2. Mehrere Schlüsselteile fotografieren

Dies erhöht die Chancen auf eine zuverlässige Bestimmung erheblich.

✔️ 3. Die Jahreszeit überprüfen

Einige Arten existieren nur zu einer bestimmten Zeit → Inkonsistenz = Gefahr.

✔️ 4. Nach bekannten Verwechslungen suchen

Viele giftige Pflanzen sehen wie essbare Pflanzen aus.
Druidz meldet einige Verwechslungen, aber der Benutzer bleibt vollständig für seine Überprüfungen verantwortlich.

✔️ 5. Mehrere Quellen abgleichen

Eine einzige Quelle reicht nie aus:
• Papier-Florenführer
• Lokale Botaniker
• Naturalistenvereine
• Wissenschaftliche Ressourcen

⚠️ Absolut unerlässlich

Bei Zweifel oder Unsicherheit: nicht sammeln, nicht verzehren.

⚠️ Rechtlicher und Haftungshinweis

Die Anwendung ermutigt Sie nicht, an einem bestimmten Ort zu sammeln und validiert keine Bestimmung.
Der Benutzer muss:
• die Identität der Pflanze selbst überprüfen,
• Sammelgesetze und Privateigentum respektieren,
• die volle Verantwortung für seine Entscheidungen übernehmen.

+ Warum ist die Pflanzenbestimmung schwierig?

Selbst erfahrene Botaniker machen manchmal Fehler. Die Gründe sind zahlreich:

❗ 1. Natürliche Variabilität

Die gleiche Art kann je nach:
• Alter
• Lichtverhältnissen
• Feuchtigkeit
• Bodentyp
• Jahreszeit in der Form variieren

❗ 2. Extrem ähnliche Pflanzen

Typische Beispiele:
• Bärlauch ↔ Maiglöckchen ↔ Herbstzeitlose
• Wilde Möhre ↔ Schierling
• Wilder Kerbel ↔ Wasserschierling

Einige Verwechslungen können tödlich sein.

❗ 3. Fotos sind oft irreführend

Die Kamera verflacht Perspektiven, verändert Farben und zeigt bestimmte Details nicht.

❗ 4. Einige Arten können NICHT anhand eines Fotos bestimmt werden

Besonders unter:
• Doldenblütlern (gefährliche Familie)
• Gräsern
• Sämlingen
• Hybriden

❗ 5. Botanische Datenbanken enthalten manchmal Fehler

Selbst GBIF, Pl@ntNet oder Catalogue of Life sind nicht perfekt.

⚠️ Wichtiges Konzept

Das Sammeln einer falsch bestimmten Pflanze ist eine riskante Aktivität, die Druidz nicht garantieren oder absichern kann.

+ Pl@ntNet: Wie funktioniert es?

Pl@ntNet verwendet KI zur Bilderkennung.
Hier die Grundlagen:

✔️ Wie es funktioniert

• Das Foto wird mit einer riesigen Bilddatenbank verglichen.
• Der Algorithmus berechnet Wahrscheinlichkeiten.
• Er gibt eine Liste möglicher Arten zurück, niemals eine Gewissheit.

✔️ Was Pl@ntNet gut kann

• häufige Pflanzen erkennen
• Ähnlichkeiten finden
• Bestimmungshinweise vorschlagen

✔️ Was Pl@ntNet nicht kann

• Genauigkeit garantieren
• bestimmte sehr ähnliche Arten unterscheiden
• Gelände, Jahreszeit, Geruch berücksichtigen
• einen Experten ersetzen
• Essbarkeit bestätigen

⚠️ Wesentlicher rechtlicher Punkt

Pl@ntNet ist ein unabhängiger Drittanbieterdienst. Druidz kann seinen Betrieb oder die Genauigkeit seiner Ergebnisse nicht garantieren.

+ Warum funktionieren meine Pl@ntNet-Bestimmungen nicht?

Mehrere mögliche Gründe:

❌ 1. Unvollständiges Foto

Pl@ntNet kann nicht korrekt bestimmen:
• ein isoliertes Blatt
• eine zu junge Pflanze
• eine teilweise sichtbare Pflanze

❌ 2. Schlechte Beleuchtung / unscharf

Die KI benötigt scharfe Details.

❌ 3. Die Pflanze existiert nicht in der Datenbank

Einige lokale oder seltene Arten können fehlen oder unterrepräsentiert sein.

❌ 4. Kontext nicht berücksichtigt

Jahreszeit, Habitat, Toxizität → die KI versteht sie nicht.

❌ 5. Natürliche Verwechslungen zwischen ähnlichen Arten

Einige Pflanzen können nur im Labor oder mit einer botanischen Lupe unterschieden werden.

❌ 6. Technische Probleme (Kontingent, Netzwerk, Server)

⚠️ Sicherheitshinweis

Ein Pl@ntNet-Fehler entbindet Sie nicht von Ihrer Verantwortung:
Sie müssen die Bestimmung unbedingt selbst überprüfen.

+ Was tun bei Zweifel zwischen zwei Arten?

Absolute Regel:

Bei Zweifel nicht verzehren und nicht sammeln.

Wenn Sie überprüfen möchten:

✔️ 1. Schlüsselunterschiede studieren

Nach unterscheidenden Merkmalen suchen:
• Anzahl der Blütenblätter
• Adernform
• Vorhandensein von Milchsaft
• spezifischer Geruch
• Geographie

✔️ 2. Auf gefährliche Verwechslungen prüfen

Druidz meldet die bekanntesten Verwechslungen, aber der Benutzer bleibt verantwortlich.

✔️ 3. Mehrere Quellen abgleichen

Niemals eine einzige Quelle, niemals ein einziges Werkzeug.

✔️ 4. Die Meinung eines erfahrenen Botanikers einholen

Internetgruppen können helfen, ersetzen aber keinen Experten.

✔️ 5. Später in der Saison wiederkommen

Die Blütezeit ist oft die einfachste Zeit zur Bestimmung.

⚠️ Rechtlicher Hinweis

Eine Fehlbestimmung kann schwerwiegende Folgen haben; die App ermutigt nicht zum Sammeln und bestätigt niemals die Sicherheit einer Pflanze.

+ Wie überprüft man eine Bestimmung ohne Pl@ntNet?

Hier sind die zuverlässigsten Methoden:

✔️ 1. Einen Papier-Florenführer verwenden

Bestimmungsschlüssel ermöglichen es Ihnen:
• Verwechslungen zu eliminieren
• tatsächliche Merkmale zu überprüfen
• lokale Arten zu verstehen

✔️ 2. Mit offiziellen Herbarien vergleichen

Universitäten, MNHN, Tela Botanica, etc.

✔️ 3. Die Pflanze über die Zeit beobachten

Dieselbe Pflanze in mehreren Stadien = viel einfacher zu erkennen.

✔️ 4. Lokale Experten konsultieren

Botaniker, Naturalistenführer, Vereine.

✔️ 5. An Workshops / botanischen Ausflügen teilnehmen

Nichts ersetzt direkte Übertragung.

⚠️ Sicherheits- und Haftungshinweise

• Druidz ist kein botanischer Validierungsdienst.
• Der Benutzer muss Bestimmungen selbst überprüfen.
• Die Anwendung garantiert weder die Anwesenheit, Abwesenheit noch die Genauigkeit der angezeigten Pflanzen.
• Der Benutzer muss Privateigentum und Sammelvorschriften strikt respektieren.
• Druidz empfiehlt das Sammeln an keinem bestimmten Ort und kann nicht für Reisen oder Vorfälle im Zusammenhang mit einer falsch bestimmten Pflanze haftbar gemacht werden.

+ Die 10 häufigsten Bestimmungsfehler

Bestimmungsfehler folgen immer denselben Mustern. Sie zu kennen hilft, schwere Unfälle zu vermeiden – manchmal tödliche.

❌ 1. Zwei Arten anhand eines einzelnen Blattes verwechseln

Ein isoliertes Blatt reicht NIEMALS aus.
(Maiglöckchen, Herbstzeitlose, Aronstab, Bärlauch → ähnliche Blätter aber extreme Toxizität.)

❌ 2. Nur Pl@ntNet zur "Bestätigung" verwenden

Pl@ntNet schlägt Wahrscheinlichkeiten vor, keine Gewissheiten.
Es kann schwere Fehler zwischen giftigen/essbaren Arten machen.

❌ 3. Denken, eine Pflanze ist "definitiv essbar", weil man sie im Internet gesehen hat

Viele Artikel oder Videos enthalten Fehler.

❌ 4. Geruch, Stängel, Äderung, Wurzel ignorieren

Einige Familien (Doldenblütler) sind tödlich, wenn man nur das Laub betrachtet.

❌ 5. Versuchen, eine zu junge Pflanze zu bestimmen

Sämlinge sind fast unmöglich zu bestimmen – selbst für Botaniker.

❌ 6. Sich auf Farbe verlassen (Blüten, Beeren, Blätter)

Die Farbe variiert stark je nach:
• Pflanzenalter
• Lichtverhältnissen
• Boden
• lokalen Mutationen

❌ 7. Glauben, eine "am selben Ort wie letztes Jahr" gefundene Pflanze sei dieselbe

Viele Arten wachsen am selben Ort.

❌ 8. Habitat nicht berücksichtigen

Eine essbare Pflanze kann neben einer visuell identischen giftigen Pflanze wachsen.

❌ 9. Lokale Arten mit eingebürgerten exotischen Arten verwechseln

Einige invasive Arten ähneln bekannten europäischen Arten.

❌ 10. Bestimmung auf ein einzelnes Detail "das ähnlich aussieht" stützen

Eine Pflanze erkennen = einen vollständigen Satz von Merkmalen erkennen.

⚠️ Haftungshinweis

Druidz validiert keine Bestimmung und ermutigt nicht zum Verzehr oder Sammeln.
Der Benutzer muss selbst überprüfen und die Verantwortung für seine Entscheidungen übernehmen.

+ Welche Experten sollte man bei Zweifel konsultieren?

Die Bestimmung einer Pflanze ist eine komplexe Aufgabe, manchmal unmöglich ohne spezialisierte Ausrüstung.
Bei jedem Zweifel ist es unerlässlich, einen qualifizierten Experten zu konsultieren.

Druidz bietet keine Bestimmung, Verzehrsvalidierung, botanische Beratung oder behördliche Validierung.
Der Benutzer bleibt allein verantwortlich für die Überprüfung mit einem Fachmann.

Hier ist die vollständige Liste von Expertentypen, die helfen können, eine Bestimmung zu bestätigen (oder zu widerlegen), geordnet von der präzisesten zur allgemeinsten.

1️⃣ PROFESSIONELLE BOTANIKER

Sie sind die kompetentesten Spezialisten zur Bestätigung einer Bestimmung, insbesondere für:
• Verwechslungen zwischen ähnlichen Arten,
• giftige Pflanzen,
• komplexe Gattungen (Apiaceae, Euphorbiaceae, Liliaceae…),
• regionale Mikroarten,
• Pflanzen, die eine botanische Lupe oder Sektion erfordern.

Institutionen, die diese Art von Expertise anbieten:
• Nationale Botanische Konservatorien (CBN)
• Naturkundemuseum (MNHN)
• Universitätsherbarien & botanische Laboratorien
• Regionale botanische Gesellschaften
• Institutionelle botanische Gärten
• Naturkundemuseen

Warum einen Botaniker konsultieren?
• sie haben spezialisierte Bücher, die der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind,
• sie kennen regionale Verwechslungen,
• sie können sagen "unmöglich anhand eines Fotos zu bestimmen", was den Benutzer schützt,
• sie sind die Einzigen, die bestimmte Taxa mit Sicherheit bestimmen können.

2️⃣ ANERKANNTE UNABHÄNGIGE EXPERTEN

Einige Spezialisten sind für ihre Erfahrung, Publikationen oder Lehrbefähigung bekannt.

Zu rein illustrativen Zwecken (und ohne Verbindung zu Druidz) sind hier zwei der Öffentlichkeit bekannte Persönlichkeiten:
• François Couplan – Ethnobotaniker, Autor, anerkannter Lehrer im französischsprachigen Raum.
• Christophe de Hody – Botaniker und Ausbilder, Gründer von Chemin de la Nature.

⚠️ Druidz empfiehlt niemanden zur Validierung des Verzehrs.
Diese Namen werden genannt, weil sie der Öffentlichkeit bekannt sind, nicht als Dienstleister oder Berater der Anwendung.
Der Benutzer bleibt allein verantwortlich für die Überprüfung mit dem Fachmann seiner Wahl.

3️⃣ NATURFÜHRER & FELDPROFIS

Profis mit solider naturalistischer Ausbildung können helfen, eine Pflanze vor Ort zu bestimmen, was viel zuverlässiger ist als per Foto.

Beispiele für Berufskategorien:
• Bergführer (AMM) mit regionaler botanischer Ausbildung
• Naturvermittler und Ökopädagogen
• Ethnobotanik-Ausbilder
• Spezialisierte Führer nach Region (Almen, Küste, Feuchtgebiete, mediterrane Wälder…)

Vorteile:
• Kenntnis des lokalen Geländes,
• Bestimmung im Kontext (Boden, Geruch, Standort, Höhe),
• Fähigkeit, gebietsspezifische Verwechslungen zu erkennen.

Einschränkungen:
• ihre Meinung ersetzt niemals die eines professionellen Botanikers,
• Bestimmung bleibt manchmal ohne Mikroskop oder eingehende Analyse unmöglich.

4️⃣ VEREINE UND BOTANISCHE GESELLSCHAFTEN

Sie bringen aufgeklärte Amateure, Forscher und professionelle Botaniker zusammen.

Unter bestehenden Strukturen:
• Botanische Gesellschaft Frankreichs
• Regionale botanische Gesellschaften (Elsass, Centre, Südost, etc.)
• Tela Botanica und sein kollaboratives Netzwerk
• Naturalistenkreise
• Spezialisierte Universitätsclubs

Sie können:
• Feldausflüge anbieten,
• Bestimmungen überprüfen,
• Sie an einen kompetenten Experten verweisen.

Sie bieten keine Validierung von Essbarkeit oder therapeutischer Verwendung.

5️⃣ KRÄUTERKUNDIGE & SPEZIALISIERTE APOTHEKER

Einige Fachleute haben fundierte Kenntnisse über getrocknete Heilpflanzen.
Nützlich zur Erkennung von:
• klassischen Heilpflanzen,
• kultivierten Pflanzen,
• Pflanzenteilen (Wurzeln, Blätter, Blüten).

Aber sie sind keine Spezialisten für wilde Feldpflanzen.
Ihr Fachwissen reicht nicht aus, um die Sicherheit einer frischen oder wilden Pflanze zu validieren.

6️⃣ UNIVERSITÄTEN & LABORATORIEN

Einige Universitäten haben Botaniker, die Exemplare analysieren können durch:
• Mikroskop,
• Chromatographie,
• Referenzherbarium.

Dies ist der zuverlässigste Weg für komplexe Fälle, aber nicht immer für die breite Öffentlichkeit zugänglich.

7️⃣ WEN MAN NICHT KONSULTIEREN SOLLTE (GROSSE RISIKEN)

❌ Facebook-Gruppen / Discord / nicht spezialisierte Foren

Extrem hohe Fehlerquote.
Keine verifizierte Kompetenz.
Fotos sind oft unzureichend.

❌ "Amateur-Sammler" ohne Ausbildung

Gleiche Fehler wie der Benutzer, manchmal schlimmer.

❌ Bestimmungs-Apps oder KI

Selbst die besten Modelle machen regelmäßig Fehler, besonders:
• bei Apiaceae (Schierlingsf amilie),
• bei giftigen Liliaceae (Maiglöckchen, Herbstzeitlose),
• bei Solanaceae (Tollkirsche / Nachtschatten),
• bei undeutlichen jungen Trieben,
• bei teilweise gefressenen oder beschädigten Pflanzen.

KI sollte niemals zur Validierung des Pflanzenverzehrs verwendet werden.

8️⃣ OFFIZIELLES VERFAHREN BEI ZWEIFEL

Um sich und den Benutzer zu schützen, hier das empfohlene Verfahren:

1. Niemals eine Pflanze verzehren, wenn die Bestimmung nicht 100% sicher ist.
2. Mehrere zuverlässige Quellen vergleichen (Bücher, Floren, wissenschaftliche Organisationen).
3. Wenn Zweifel bestehen → nichts verzehren.
4. Einen Experten konsultieren (Botaniker, Verein, qualifizierter Fachmann).
5. Immer Legalität und Standort überprüfen (Privatgrundstück, Schutzgebiet, Verschmutzung…).

Dieses Verfahren erinnert daran, dass Druidz kein Sammeln validiert.

Druidz bietet keine Bestimmung, keine Validierung von Essbarkeit, keine Validierung von medizinischer oder Nahrungsmittelverwendung und ersetzt in keiner Weise die Meinung eines qualifizierten Botanikers.
Alle Bestimmung, Sammlung oder Verzehr liegt ausschließlich in der Verantwortung des Benutzers.
Die Anwendung lehnt jede Verantwortung für Folgen, Schäden oder Fehler im Zusammenhang mit Pflanzenbestimmung ab, einschließlich bei Fehlinterpretation oder fehlerhaften Quelldaten.

🔟 EINFACHE ZUSAMMENFASSUNG

Bei Zweifel:
1. Nicht verzehren.
2. Mit einem kompetenten Experten überprüfen.
3. Druidz ist kein Validierungstool, sondern ein kulturelles, informatives und Community-Tool.

+ Die gefährlichsten Pflanzenfamilien (häufige Verwechslungen)

Einige Familien enthalten sehr ähnliche tödliche Arten.
Sie sollten als "maximale Gefahr" für Anfänger betrachtet werden.

1️⃣ Doldenblütler (Apiaceae)

👉 Die gefährlichste Familie.
Tödliche Beispiele:
• Gefleckter Schierling
• Wasserschierling
• Cicuta

Verwechslungen mit:
• Wilder Möhre
• Kerbel
• Pastinake

Unterschiede manchmal ohne Lupe unsichtbar → extreme Gefahr.

2️⃣ Liliaceae / Asparagaceae (ähnliche Blätter)

Dramatische Verwechslungen:
Bärlauch (essbar)
↔ Maiglöckchen (tödlich)
↔ Herbstzeitlose (tödlich)
↔ Aronstab (giftig)

Gleicher Geruch oder gleiche Form → hohes tödliches Risiko.

3️⃣ Nachtschattengewächse (Solanaceae)

Potenziell tödliche Beeren, die ähneln:
• wilden Tomaten
• Physalis
• Nachtschatten

4️⃣ Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)

Viele reizende oder lähmende giftige Arten.

5️⃣ Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) (giftiger Milchsaft)

Wenig Nahrungsverwechslungen, aber schwere Reizungen.

6️⃣ Gräser

Schwer zu bestimmen, oft unmöglich anhand eines Fotos.

⚠️ Sicherheitshinweis

Druidz empfiehlt niemals, Pflanzen aus komplexen Familien zu verzehren.
Der Benutzer muss einen Experten konsultieren, Quellen abgleichen und selbst überprüfen.

+

Lebensmittelsicherheit

(9 Fragen)
+ Wie erkennt man, ob eine Pflanze giftig ist?

Die Identifizierung einer giftigen Pflanze erfordert echte Expertise: weder Intuition noch Beobachtung allein, noch eine Anwendung – einschließlich Druidz – kann die Essbarkeit einer Pflanze bestimmen.

Hier sind die wesentlichen Schritte:

1️⃣ Mehrere anerkannte wissenschaftliche Datenbanken überprüfen

Keine Datenbank ist vollständig. Der Benutzer muss mehrere Quellen konsultieren (botanische Bücher, regionale Floren, institutionelle Datenbanken).
Das Fehlen eines Giftsymbols in Druidz garantiert niemals die Sicherheit einer Pflanze.

2️⃣ Die gesamte Pflanze beobachten

Die Bestimmung muss umfassen:
• Blatt
• Stängel
• Geruch
• allgemeiner Habitus
• Wurzel
• Umgebung
• Blütezeit
• Samen / Früchte

Teilbestimmung ist immer unsicher.

3️⃣ Mit einem kompetenten Experten bestätigen

Siehe Expertenabschnitt: Botaniker, ausgebildete Ethnobotaniker, botanische Vereine.
⚠️ Druidz validiert keinen Verzehr.

4️⃣ Nicht auf Ähnlichkeiten verlassen

Viele tödliche Arten sehen fast genau wie essbare Arten aus.
Klassische Beispiele:
• Bärlauch / Maiglöckchen / Herbstzeitlose,
• Wilde Möhre / Wasserschierling / Gefleckter Schierling,
• Schwarzer Holunder / Zwergholunder.

Ein Fehler kann innerhalb von Stunden tödlich sein.

+ Warum kann eine Pflanze giftig sein, auch wenn sie nicht als giftig aufgeführt ist?

Hier sind die Gründe:

1️⃣ Datenbanken sind unvollständig und entwickeln sich

• Jedes Jahr werden neue giftige Pflanzen entdeckt.
• Einige Toxizitäten erscheinen erst nach neuer wissenschaftlicher Arbeit.
• Informationen variieren stark nach Land.

2️⃣ Eine Pflanze kann in bestimmten Kontexten giftig sein

• Verschmutzter Boden → angesammelte Schwermetalle ⇢ Pflanze wird ungeeignet zum Verzehr.
• Pflanzenzustand (verwelkt, Wasserstress, Parasiten) kann Toxizität verändern.
• Wachstumsperiode: Einige Pflanzen sind essbar wenn jung, aber giftig wenn reif, oder umgekehrt (z.B.: Rhabarberstiele, giftige Blätter aber essbare Stiele).

3️⃣ Toxizität variiert nach Individuum

Selbst eine als essbar geltende Pflanze kann verursachen:
• Allergien,
• Verdauungsstörungen,
• anaphylaktischen Schock,
• Medikamenteninteraktionen.

4️⃣ Verwechslungen sind die Hauptursache für Vergiftungen

Die essbare Pflanze ist oft nicht die tatsächlich gesammelte Pflanze.

⚠️ Deshalb kann eine nicht als giftig aufgeführte Pflanze genauso töten wie eine als giftig identifizierte Pflanze.

+ Die gefährlichsten Pflanzentoxine

Hier ist ein einfacher aber umfassender Überblick über tödliche oder schwer gefährliche Toxine, ohne Nutzung zu fördern, rein informativ.

⚠️ Diese Liste ist nicht vollständig: sie sollte als pädagogische Übersicht präsentiert werden, niemals als wissenschaftliche Referenz.

1️⃣ NEUROTOXISCHE ALKALOIDE (tödlich)

Am meisten betroffene Familien: Apiaceae, Solanaceae, Amaryllidaceae.

Beispiele:
• Cicutoxin – Wasserschierling (Zittern, Krämpfe, Atemstillstand).
• Coniin – Gefleckter Schierling (heftiges Neurotoxin, Tod durch Lähmung).
• Atropin / Scopolamin – Stechapfel, Tollkirsche (Halluzinationen, Koma, Tod).

Merkmal: sehr kleine Mengen sind ausreichend.

2️⃣ HERZGLYKOSIDE

Maiglöckchen, Oleander, Fingerhut.
Verursachen:
→ Herzstörungen, Fibrillation, Herzstillstand.

3️⃣ NIEREN- ODER LEBERTOXINE

Langsame Ansammlung, manchmal tödlich nach mehreren Tagen.

Beispiele:
• Oxalate (bestimmte Araceae)
• Pyrrolizidinalkaloide (Jakobskreuzkraut, Beinwell – gefährliche innere Anwendung)
• toxische Phenylpropanoide

4️⃣ LEKTINE

Beispiel: Rizin / Rizinussamen.
Ultragiftig selbst in sehr niedrigen Dosen.

5️⃣ SAPONINE & HAUTREIZMITTEL

Beispiel: Riesenbärenklau → schwere Photosensibilisierung, Verbrennungen.

6️⃣ EXTERNE VERSCHMUTZUNG – UMWELTTOXIZITÄT

Nicht mit der Pflanze selbst verbunden, sondern mit dem, was sie aufnimmt:
• Schwermetalle (Blei, Kadmium, Arsen),
• Pestizide,
• Kohlenwasserstoffe,
• Industrieböden,
• Straßenränder (chronische Verschmutzung).

Diese Gefahren müssen überall erwähnt werden, da sie Ihre Verantwortung nicht einschließen, wenn Sie gewarnt haben.

7️⃣ PARASITEN UND BIOLOGISCHE RISIKEN

• Echinokokkeneier (Früchte, Kräuter in Kontakt mit Fuchskot),
• mikroskopische Pilze,
• Larven,
• Bodenbakterien.

Das Fehlen einer Toxizitätsangabe in Druidz bedeutet keineswegs, dass eine Pflanze essbar oder sicher ist.
Toxizität kann von der Pflanze selbst, der Umgebung, Fehlbestimmung oder einer individuellen Reaktion herrühren.
Der Benutzer bleibt vollständig verantwortlich für die Überprüfung der Sicherheit einer Pflanze mit zuverlässigen Quellen und qualifizierten Experten vor jeder Verwendung.

+ Häufige tödliche Verwechslungen (Bärlauch, Schierling, etc.)

Einige sehr beliebte essbare Pflanzen haben tödliche Doppelgänger.
Die unten dargestellten Verwechslungen gehören zu den häufigsten und gefährlichsten.

⚠️ Diese Liste ist nicht vollständig und soll nicht als Bestimmungsführer dienen.
Sie veranschaulicht einfach die Ernsthaftigkeit der Risiken, selbst bei "bekannten" Pflanzen.

Bärlauch (Allium ursinum) vs Maiglöckchen / Herbstzeitlose

Bärlauch: Knoblauchgeruch → aber Geruch reicht nicht aus (Verwechslungsgefahr mit bereits mit Geruch imprägnierten Fingern).

Maiglöckchen: tödlich kardiotoxisch.

Herbstzeitlose: sehr starkes Gift, oft tödlich selbst in kleinen Mengen.

Unfallrate: sehr hoch in Europa.

Wilde Möhre vs Gefleckter Schierling / Wasserschierling

Extreme Ähnlichkeit innerhalb der Apiaceae.
Schierling:
• enthält Coniin, tödliches Neurotoxin,
• verursacht Atemlähmung.

⚠️ Selbst erfahrene Botaniker machen manchmal Fehler.

Schwarzer Holunder (gekocht essbar) vs Zwergholunder (roh giftig)

Zwergholunder → schweres Erbrechen, Verdauungsstörungen.

Schwarze Holunderbeeren müssen gekocht werden.

Riesenbärenklau vs Engelwurz / Liebstöckel

Riesenbärenklau → Verbrennungen, schwere Photosensibilisierung (gefährliche Pflanze selbst ohne Einnahme).

Aronstab / Calla vs junge essbare Blätter (Brennnessel, Sauerampfer, etc.)

Aronstab: heftige Mundreizung → häufige Krankenhausaufenthalte.

Hahnenfuß vs essbare Pflanzen mit glatten Blättern

Hahnenfüße → giftig, ätzend, reizend.

Die Anwesenheit einer Pflanze in Druidz impliziert keine Garantie für die Bestimmung.
Die oben dargestellten Verwechslungen zeigen, dass selbst erfahrene Sammler Fehler machen können.
Der Benutzer bleibt vollständig verantwortlich dafür, sich bei Zweifel, auch geringfügigem, zu enthalten.

+ Symptome einer Pflanzenvergiftung

⚠️ Symptome variieren je nach Toxin, Dosis, Alter, Gesundheitszustand und individueller Empfindlichkeit.
Dieser Abschnitt ist keine medizinische Diagnose: er dient nur dazu, die potenzielle Schwere zu zeigen.

1️⃣ Verdauungssymptome (am häufigsten)

• Übelkeit
• Erbrechen
• heftige Bauchschmerzen
• Durchfall (manchmal blutig)

2️⃣ Nervöse / neuromuskuläre Störungen

Oft bei Vergiftungen durch toxische Apiaceae oder Solanaceae beobachtet:
• Schwindel
• Zittern
• Verwirrung
• Halluzinationen
• Krampfanfälle
• fortschreitende Lähmung (Schierling)
• Koma

3️⃣ Herzstörungen (Herzglykoside)

• extreme Verlangsamung oder Beschleunigung der Herzfrequenz
• Herzklopfen
• Arrhythmien
• Herzstillstand

4️⃣ Nieren- / Leberschäden

• Gelbsucht
• dunkler Urin
• extreme Müdigkeit
• Nieren- / Leberinsuffizienz

5️⃣ Schwere allergische Reaktionen

• Nesselsucht
• Quincke-Ödem
• anaphylaktischer Schock (lebensbedrohlicher Notfall)

6️⃣ Hautreizungen und Photosensibilisierung

• chemische Verbrennungen (Riesenbärenklau)
• Blasen
• lang anhaltende Narben

Die dargestellten Symptome sind rein indikativ.
Bei Zweifel oder Verdacht auf Exposition gegenüber einer Pflanze muss der Benutzer sofort ein Giftnotrufzentrum oder medizinisches Fachpersonal kontaktieren.
Druidz bietet keine Diagnose oder medizinische Beratung.

+ Was tun bei gefährlicher Einnahme?

⚠️ Druidz bietet kein medizinisches Protokoll.
Dieser Abschnitt gibt kein therapeutisches Verfahren: er erinnert nur an allgemein akzeptierte Sicherheitsreflexe.

1️⃣ Niemals versuchen, sich selbst zu behandeln

• sich nicht zum Erbrechen bringen, außer auf ärztlichen Rat,
• nichts trinken (einige Toxine verbreiten sich schneller).

2️⃣ Sofort einen kompetenten Dienst anrufen

Je nach Land:
• Frankreich: Giftnotrufzentrale (0 825 812 822) oder 15 (SAMU)
• EU: Notrufnummer 112
• Andere Länder: nationaler Notdienst oder Giftnotrufzentrale

3️⃣ Informationen sammeln

Notdienste werden fragen nach:
• der verdächtigen Pflanze
• der verzehrten Menge
• der Zeit seit Einnahme
• ersten Symptomen
• einem Foto der Pflanze (wenn möglich)

4️⃣ Niemals auf Druidz verlassen, um Gefährlichkeit einzuschätzen

Die App muss eine Klausel anzeigen wie:

Druidz bewertet die Toxizität einer Einnahme nicht.
Keine Information aus der Anwendung sollte verwendet werden, um über Notfallmaßnahmen zu entscheiden.
Bei Zweifel rufen Sie sofort Notdienste an.

+ Warum gibt Druidz keine medizinische Beratung?

Grund 1 — Aus rechtlichen Gründen

Nur qualifizierte Fachleute (Ärzte, Apotheker, Ernährungsberater) können medizinische oder Ernährungsberatung geben.
Druidz ist weder ein medizinischer Dienst noch ein Ersatz für medizinisches Fachpersonal.

Grund 2 — Risiko der Benutzerverwirrung

Eine Anwendung kann als Autorität wahrgenommen werden, selbst wenn sie es nicht sein möchte.
Um jedes Missverständnis zu vermeiden:

Druidz validiert, empfiehlt oder zertifiziert keine Pflanze als essbar, medizinisch oder sicher.

Grund 3 — Pflanzen sind unvorhersehbar

• variable Konzentration von Toxinen,
• Bodenverschmutzung,
• Medikamenteninteraktionen,
• mögliche Allergien selbst gegen "sichere" Pflanzen.

Grund 4 — Fernbestimmung birgt immer ein Risiko

Kein Foto, keine Beschreibung oder Datenblatt ersetzt die direkte Expertise eines Botanikers.

+ Können Heilpflanzen basierend auf der App verwendet werden?

⚠️ Nein. Absolut nicht.

Druidz sollte niemals verwendet werden, um:

• zu bestimmen, dass eine Pflanze medizinisch ist,
• über eine Dosierung zu entscheiden,
• ein Heilmittel herzustellen,
• eine Behandlung zu ersetzen,
• ein Symptom zu behandeln,
• Vergiftung oder Krankheit zu diagnostizieren.

Warum?

1️⃣ Rechtlicher Status

Die medizinische Verwendung von Pflanzen ist in den meisten Ländern streng reguliert:
nur Ärzte, Apotheker, zertifizierte Kräuterkundige oder qualifizierte Fachleute können therapeutische Beratung geben.

Druidz ist kein medizinischer Dienst.

2️⃣ Die Risiken sind extrem

Dieselbe Pflanze kann:

• medizinisch in sehr niedrigen Dosen sein,
• tödlich bei leicht höherer Dosis werden,
• mit Medikamenten interagieren (Antikoagulanzien, Antidepressiva, Anxiolytika, Hormone, etc.).

Johanniskraut, Kreuzdorn, Fingerhut, Eibe, roher Pfifferling oder sogar gelber Enzian können schwere Unfälle verursachen.

3️⃣ Natürliche Variabilität ist enorm

Zwei identische Pflanzen können enthalten:
• unterschiedliche Mengen an Alkaloiden,
• durch Trockenheit verstärkte Toxine,
• aus dem Boden aufgenommene Schwermetalle,
• unsichtbare Schimmelpilze, die Mykotoxine produzieren.

4️⃣ Die Anwendung ist nicht für medizinische Verwendung konzipiert

Druidz bietet allgemeine Informationen, nicht von medizinischem Fachpersonal verifiziert.

Keine Information aus der App sollte verwendet werden, um über medizinische Verwendung, intern oder extern, zu entscheiden.

Druidz bietet keine Phytotherapie-Beratung.
Jede medizinische Verwendung einer Pflanze muss von medizinischem Fachpersonal validiert werden.

+ Giftige Pflanzen für Tiere (Hunde, Pferde, Katzen)

Viele für Menschen harmlose Pflanzen sind tödlich für Haustiere.
Tiere haben nicht alle die gleichen Entgiftungsenzyme.

⚠️ Druidz ist keine tierärztliche Datenbank
Dieser Abschnitt macht einfach auf Risiken aufmerksam.

📌 Für Hunde sehr giftige Pflanzen

• Oleander → tödlich kardiotoxisch.
• Eibe → neurotoxisch, schneller Tod.
• Rizinusbaum → Rizin, tödliches Toxin.
• Aloe / Aloe vera (bestimmte Sorten) → Verdauungsfeuer + Nieren.
• Einige Solanaceae (Stechapfel, Tollkirsche).

📌 Giftig für Katzen

Katzen sind extrem empfindlich.

• Lilie → akutes Nierenversagen, tödlich selbst durch Lecken von Pollen.
• Aloe
• Ficus
• Philodendron (reizende Oxalate)
• Dieffenbachia

📌 Giftig für Pferde

• Jakobskreuzkraut → hepatotoxisch, kumulativ.
• Eibe → extrem tödlich für Pferde.
• Hahnenfüße → reizend.
• Bergahorn → atypische Myopathie (oft tödlich).

Warum "schützen" sich Tiere nicht?

Entgegen dem Mythos:

• Hunde fressen Pflanzen beim Spielen,
• Pferde nehmen getrocknete Pflanzen mit Heu auf,
• Katzen lecken giftigen Pollen,
• hungrige Tiere fressen, was sie finden.

Druidz bietet keine tierärztliche Beratung.
Jeder Verdacht auf tierische Giftaufnahme muss sofort von einem Tierarzt oder tierärztlichen Giftnotrufzentrum behandelt werden.

+

Verantwortungsvolles Sammeln

(10 Fragen)
+ Verschmutzte Böden: Wie erkennt man sie?

Ein Boden kann eine Pflanze gefährlich machen, auch wenn die Art perfekt essbar ist.
Toxizität kann von Schwermetallen, Kohlenwasserstoffen, Pestiziden, Lösungsmitteln, Mikroplastik, pathogenen Bakterien oder früheren industriellen oder landwirtschaftlichen Aktivitäten herrühren.

Hier sind die Hauptindikatoren, dass ein Boden potenziell verschmutzt ist:

• Nähe zu stark befahrenen Straßen, Parkplätzen, Schnellstraßenrändern oder Ringstraßen
• Vorhandensein alter Fabriken, Werkstätten, Hallen, stillgelegter Anlagen, Tankstellen, Deponien, unbekannter Aufschüttungen
• Sehr dunkle, ölige Böden mit chemischen Gerüchen, Rußspuren oder unnatürlichen Rückständen
• Intensive städtische Gebiete: Gebäudesockel, gestampfte Erde zwischen Gehwegen, stark frequentierte Parks
• Intensive landwirtschaftliche Flächen, die jahrelang Pestizide, Herbizide oder chemische Düngemittel erhalten haben könnten
• Eisenbahnränder (Herbizidbehandlungen und metallische Ablagerungen)
• Böden in der Nähe alter behandelter Gärten (Kupfer, Arsen, historisches Blei in Farben)

Ein kontaminierter Boden ist nicht immer mit bloßem Auge sichtbar: ein sehr sauberes und bewachsenes Land kann unsichtbare Schwermetalle enthalten.

Maximale Vorsicht:
Bevorzugen Sie immer natürliche Umgebungen fernab menschlicher Verschmutzung (tiefe Wälder, Wiesen, alte Brachflächen, Berge, unbebaute ländliche Gebiete).

In verschmutztem Boden gesammelte Pflanzen können giftig werden, auch wenn die Art normalerweise essbar ist. Der Benutzer muss seine Umgebung überprüfen und niemals eine Pflanze aus einem verdächtigen Gebiet verzehren. Die App garantiert keine Bodenqualität oder Abwesenheit von Schadstoffen.

+ Schwermetalle: Risiken, zu vermeidende Gebiete

Schwermetalle gehören zu den gefährlichsten Schadstoffen, weil sie sich im Körper und in Pflanzen anreichern.
Mehrere Pflanzenarten nehmen natürlich Blei, Arsen, Kadmium, Nickel, Kupfer oder Quecksilber auf.

Hauptrisiken:

• Chronische Toxizität: Leber-, Nieren-, Nervensystemschäden
• Akute Toxizität: Erbrechen, neurologische Störungen, Arrhythmien
• Bioakkumulation: selbst in wiederholten kleinen Mengen reichern sich Schwermetalle im Organismus an
• Keine Reinigung oder Kochen kann diese Toxine eliminieren

Strikt zu vermeidende Gebiete:

• Straßenränder, Autobahnen, stark befahrene Straßen (Blei, Feinstaub, Kohlenwasserstoffe)
• Alte Industriestandorte, Brachflächen, verlassene Fabrikzonen
• Aufgefüllte Flächen ohne bekannte Geschichte
• Unmittelbare Nähe von Eisenbahngleisen
• Deponien, alte Mülldeponien, städtische Brachflächen
• Böden in der Nähe von Zinkdächern oder alten Bleirohrnetzwerken
• Gärten in alten Gebieten, wo Farbe oder verbleites Benzin sich im Boden angesammelt haben könnte

Eine Pflanze kann gesund aussehen und dennoch mit Schwermetallen gesättigt sein.
Regelmäßiger Verzehr von Pflanzen aus diesen Gebieten ist gefährlich.
Der Benutzer muss immer wilde Gebiete fernab jeglicher menschlicher Aktivität bevorzugen. Die App garantiert niemals die Abwesenheit von Schwermetallen an einem Sammelort.

+ Pflanzen, die Toxine anreichern ("Hyperakkumulatoren")

Einige Pflanzen sind in der Lage, große Mengen von im Boden vorhandenen Schadstoffen zu absorbieren und zu konzentrieren, selbst wenn sie in sehr niedriger Konzentration vorhanden sind.
Diese Arten werden Hyperakkumulatoren oder Bioakkumulatoren genannt.

Sie können konzentrieren:

• Schwermetalle (Blei, Arsen, Kadmium, Zink, Nickel, Kupfer)
• organische Schadstoffe (Pestizide, Kohlenwasserstoffe)
• mikrobielle oder pilzliche Toxine
• Radioelemente in bestimmten Kontexten

Häufige Beispiele für bioakkumulierende Arten (nicht erschöpfende Liste):

• Brennnesseln (Urtica dioica) → Nitrate, Schwermetalle
• Löwenzahn (Taraxacum officinale) → Schwermetalle
• Gänsefüße → Nitrate
• Wegeriche (Plantago spp.) → Schwermetalle
• Knöteriche
• Schilf, Rohrkolben, Binse (verschmutzte Feuchtgebiete)
• Wilde Brassicaceae in städtischen Gebieten
• Farne in kontaminierten Böden
• Bäume wie Birke oder Weide auf verschmutzten Böden

Eine hyperakkumulierende Pflanze kann perfekt giftig sein, obwohl ihre Art als essbar gilt und in der Wildnis als sicher gilt.

Dieses Phänomen ist mit bloßem Auge unsichtbar:
eine Pflanze kann schön, kräftig, grün sein, ohne jedes Zeichen von Verschmutzung, während sie mit Schwermetallen oder Toxinen gesättigt ist.

Der Benutzer muss immer das Sammeln vermeiden:

• in städtischen oder stadtnahen Gebieten
• in der Nähe von Straßen oder frequentierten Wegen
• in oder in der Nähe von Industriezonen
• in Böden, deren Geschichte unbekannt ist
• in chemisch behandelten Gebieten

Die App kann Böden oder Pflanzenqualität nicht analysieren: alle Verantwortung verbleibt beim Benutzer, der gesunde natürliche Umgebungen für jede zum Verzehr bestimmte Ernte wählen muss.

+ Städtisches Sammeln: spezifische Risiken

Städtisches Sammeln birgt weitaus größere Risiken als die von natürlichen Gebieten.
Selbst wenn Pflanzen sauber und reichlich erscheinen, kann die städtische Umgebung viele unsichtbare und persistente Schadstoffe konzentrieren:

• Schwermetalle (Blei, Arsen, Kadmium, Zink) aus Verkehr, alten Farben und Infrastruktur
• Bremsstaub, Feinstaub, Kohlenwasserstoffe
• Umgearbeitete oder aufgefüllte Böden, deren Geschichte völlig unbekannt ist
• Kommunale oder private Herbizidbehandlungen
• Fäkalienkontamination von Haustieren
• Mikrobielle Ablagerungen im Zusammenhang mit menschlicher Dichte

Das Risiko ist umso höher, als viele städtische Arten Bioakkumulatoren sind, die Schadstoffe stark konzentrieren können.

Selbst "saubere" städtische Parks können kontaminiert sein:
das Gras kann gemäht sein, aber der Boden bleibt mit historischen Schadstoffen belastet.

Aus all diesen Gründen wird dringend davon abgeraten, in der Stadt gesammelte Pflanzen zu verzehren.
Wenn eine Pflanze in einem städtischen Gebiet zu dekorativen, Beobachtungs- oder botanischen Studienzwecken (nicht essbar) gesammelt wird, muss der Benutzer die Regeln der Orte strikt einhalten und sie niemals für Nahrungszwecke verwenden.

Die Anwendung garantiert in keiner Weise die sanitäre Qualität städtischer Pflanzen.

+ Straßenverschmutzung: einzuhaltende Mindestentfernung

Straßen sind eine der wichtigsten Quellen für Pflanzenkontamination.
Verschmutzung durch Motoren, Reifen, Bremsbeläge und altes verbleites Benzin bleibt mehrere Jahrzehnte im Boden vorhanden.

Hauptrisiken umfassen:

• Schwermetalle (Blei, Kadmium, Zink)
• Feinstaub und Verbrennungsrückstände
• polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), hochgiftig
• Mikroplastik aus Reifenabrieb

Die Ausbreitung dieser Schadstoffe hängt von Relief, Wetter, Hygrometrie und Vegetationstyp ab, aber Studien zeigen abnormale Konzentrationen:

• bis zu 10–30 Meter vom Straßenrand für Schwermetalle
• bis zu 50 Meter für Feinstaub
• bis zu 100 Meter für bestimmte Niederschläge im Zusammenhang mit vorherrschenden Winden

Vorsichtshalber sollte keine zum Verzehr bestimmte Ernte weniger als 50 Meter von einer Straße entfernt gemacht werden, und idealerweise:

• 100 bis 150 Meter von sehr stark befahrenen Straßen, Nationalstraßen, Schnellstraßen oder Ringstraßen
• noch mehr, wenn das Gelände bergab von einer Straße liegt (Schadstoffabfluss)

Der Benutzer ist allein dafür verantwortlich zu überprüfen, dass seine Umgebung frei von Verschmutzungsquellen ist.
Die App misst nicht die tatsächliche Sicherheitsentfernung und kann die Abwesenheit von Kontamination nicht garantieren.

+ Industriezonen, Brachflächen, Schienen: unsichtbare Gefahr

Einige Umgebungen stellen ein extremes Gesundheitsrisiko dar, selbst wenn sie vollständig bewachsen erscheinen.
Diese Gebiete können historische, unsichtbare und persistente Schadstoffe enthalten.

Hauptrisikogebiete:

• Alte Fabriken, Werkstätten, Hallen, stillgelegte Gebäude
• Industriebrachen oder Flächen, deren frühere Nutzung unbekannt ist
• Eisenbahngebiete: Schienenränder, Böschungen, Bahnhöfe, verlassene Gleise (Herbizidbehandlungen, metallische Ablagerungen)
• Aufgefüllte Flächen mit Materialien unbekannter Herkunft
• Alte Deponien oder Begräbniszonen
• Verbrennungs- oder Verbrennungsbereiche
• Öl-, Lösungsmittel-, Kraftstoff-, Bitumenablagerungen
• Oberflächen in der Nähe alter bleibemalter Rahmen, Farben oder Bedachungen

Gefährliches Merkmal:
Pflanzen wachsen dort oft kräftig, da einige Schadstoffe paradoxerweise ihr Wachstum stimulieren. Dies gibt eine irreführende Illusion von "guter Gesundheit".

Hauptrisiken:

• Schwere Vergiftung durch Schwermetalle
• Persistente organische Schadstoffe (PAK, Lösungsmittel, PCB)
• Industrielle Pflanzenschutzmittelrückstände
• Vorhandensein von Asbest in einigen Füllmaterialien
• Nicht dokumentierte alte Verschmutzung

Keine visuelle Analyse kann die Sicherheit eines Industriestandorts validieren.

Es ist strikt nicht ratsam, Pflanzen aus diesen Gebieten zum Verzehr zu sammeln.
Pflanzen können zu pädagogischen, fotografischen oder naturalistischen Zwecken studiert werden, aber niemals für Lebensmittel bestimmt sein.

Der Benutzer ist verantwortlich für die Überprüfung der Legalität und Sicherheit des Standorts. Die App garantiert keine Umweltinformationen und kann nicht für Kontamination im Zusammenhang mit einem verschmutzten Standort haftbar gemacht werden.

+ Parasiten (Echinokokkus, Bandwurm, etc.)

Wilde Pflanzen können durch gefährliche Parasiten kontaminiert sein, die mit bloßem Auge unsichtbar sind und schwere Krankheiten verursachen können:

• Echinococcus multilocularis (alveoläre Echinokokkose) – durch Füchse, Hunde und Katzen übertragener Parasit, potenziell tödlich.
• Echinococcus granulosus (zystische Echinokokkose).
• Taenia spp.
• Giardia, Cryptosporidium und andere Darmparasiten.
• Eier oder Larven aus Tierkot, der auf Pflanzen oder Boden abgelagert wurde (Füchse, Hunde, Katzen, Nagetiere).

Es muss verstanden werden, dass:

• Parasiten Kälte widerstehen, manchmal bis zu -30°C.
• Waschen allein eliminiert Echinokokkeneier nicht vollständig.
• Echinokokkose kann 10 bis 15 Jahre brauchen, um Symptome zu entwickeln.
• Eine einzige kontaminierte Beere, Blatt oder Gras kann ausreichen.

Die höchsten Risikogebiete:

• Von Füchsen frequentiertes Unterholz
• Ränder von Waldwegen
• Wiesen, wo Hunde vorbeikommen
• Ränder landwirtschaftlicher Kulturen
• Feuchtgebiete, wo Kot stagniert

Druidz garantiert in keiner Weise die Abwesenheit von Parasiten auf referenzierten Pflanzen.
Der Benutzer muss systematisch maximale Vorsicht walten lassen und im Zweifelsfall vollständig auf den Verzehr verzichten.

+ Wie wäscht man wilde Pflanzen richtig?

Waschen begrenzt bestimmte Risiken, eliminiert aber nicht alle Gefahren (insbesondere Schwermetalle oder Echinokokkeneier).
Es ist eine Risikoreduzierungsmaßnahme, keine Sicherheitsgarantie.

Empfohlene Methode zur Kontaminationsbegrenzung:

1️⃣ Zuerst beschädigte oder sichtbar verschmutzte Teile entfernen.

2️⃣ Gründlich mit sauberem Wasser spülen, sanft reiben, um Erde und Ablagerungen zu entfernen.

3️⃣ In Wasser mit weißem Essig einweichen (10 Min.): begrenzt bestimmte mikrobielle Schadstoffe.

4️⃣ Erneut reichlich spülen.

5️⃣ Für robuste Pflanzen: ein Durchgang unter leicht warmem Wasser kann helfen, Ablagerungen zu entfernen.

6️⃣ Für empfindliche Beeren: sanftes Spülen bevorzugen, um Platzen der Frucht zu vermeiden.

WICHTIG:

• Waschen eliminiert keine von der Pflanze absorbierten Schwermetalle.
• Waschen eliminiert Parasiten nicht vollständig.
• Waschen macht giftige oder zweifelhafte Pflanzen nicht essbar.

Druidz bietet keine sanitäre Garantie für die Qualität geernteter Pflanzen.
Der Benutzer ist allein verantwortlich für die Bewertung der Sicherheit seiner Ernte.

+ Stehende Gewässer, verschmutzte Flüsse: zu vermeidende Pflanzen

Pflanzen, die in der Nähe von Wasser wachsen, spiegeln direkt die Qualität dieses Wassers wider.
Einige Gebiete sollten als Hochrisikogebiete betrachtet werden:

📌 Stehende Gewässer

Gräben, Teiche, Pfützen, städtische oder landwirtschaftliche Sümpfe können enthalten:

• Abwasser
• pathogene Bakterien (E. coli, Salmonellen, Leptospirose)
• Parasiteneier
• Kohlenwasserstoffe
• Pflanzenschutzmittelrückstände
• toxische Algenblüten

Pflanzen, die in unmittelbarer Nähe dieser Gewässer wachsen, sind wahrscheinlich kontaminiert.

📌 Verschmutzte Flüsse oder landwirtschaftliche Zuflüsse

Häufige Risiken:

• Pestizidabfluss
• Nitrate und Ammonium
• Schwermetalle stromabwärts von Industriezonen
• Tierarzneimittelrückstände
• unbehandelte Abwassereinleitungen
• für Menschen gefährliche Bakterien

📌 Städtische Gebiete stromabwärts von Städten

Ein visuell "sauberer" Fluss kann durch unsichtbare Einleitungen kontaminiert sein.

Vorsichtshalber:

• jede Pflanze vermeiden, die weniger als 5–10 Meter von stehenden Gewässern oder zweifelhaften Strömungen wächst
• Wasserpflanzen zum Verzehr vollständig vermeiden
• Gebiete stromabwärts von Fabriken, Kläranlagen, Parkplätzen, Straßen vermeiden

Druidz kann Wasser- oder Bodenqualität nicht garantieren.
Der Benutzer muss davon ausgehen, dass eine Pflanze in der Nähe von Wasser potenziell gefährlich ist.

+ Kann Boden zu Hause analysiert werden?

Ja, aber mit Einschränkungen.

Es gibt Bodenanalyse-Kits, die der breiten Öffentlichkeit zugänglich sind und die Messung von:

• pH-Wert
• Nitratgehalt
• ungefähres Vorhandensein von Schwermetallen (je nach Kit)
• organische Bodenqualität
• elektrische Leitfähigkeit
• einige einfache Schadstoffe ermöglichen

Jedoch:

• diese Kits bleiben unprofessionell und erkennen nicht alle gefährlichen Schadstoffe
• viele messen keine PAK, Erdölrückstände oder Lösungsmittel
• Schwermetalle werden oft mit niedriger Präzision erkannt
• eine ernsthafte Analyse erfordert ein zertifiziertes Labor mit standardisierter Probenahme und Spektrometrie

Für eine vollständige Analyse müssen Sie:

• ein landwirtschaftliches oder Umweltanalyselabor kontaktieren
• ein Panel "Schwermetalle + Kohlenwasserstoffe + Lösungsmittel" anfordern
• eine konforme Probe bereitstellen (Tiefe, Menge, Homogenisierung)

Selbst mit einer Analyse ist ein Ergebnis nur für die getestete Probe gültig und kann anderswo auf der Parzelle unterschiedlich sein.

Druidz bietet keine Bodenanalyse, garantiert keine Abwesenheit von Verschmutzung und bietet keine agronomische Beratung.
Der Benutzer muss immer davon ausgehen, dass ein unbekannter Boden kontaminiert sein kann.

+

Rezepte

(10 Fragen)
+ Die goldenen Regeln vor der Ernte einer Pflanze

Vor jeder Ernte – selbst einer Pflanze, die Sie zu kennen glauben – ist es wesentlich, diese grundlegenden Regeln zu respektieren:

1️⃣ 100% sichere Bestimmung

• Keine Ernte, wenn die Pflanze nicht formell erkannt ist.
• Bei Zweifel, auch geringfügigem, nicht ernten.
• Ein Foto oder "Ähnlichkeit" ist niemals ein Beweis für Bestimmung.

2️⃣ Legalität überprüfen

• Einige Gebiete sind streng verboten (Nationalparks, Reservate, Privateigentum…).
• Viele Arten sind geschützt oder reguliert.
• Druidz bietet keine umfassenden Informationen über lokale Gesetze: der Benutzer muss sich vor jeder Ernte informieren.

3️⃣ Die Umgebung bewerten

• Niemals in verschmutzten, zweifelhaften, künstlichen Standorten oder städtischen und landwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt ernten.
• Systematisch Abstand halten von Straßen, Parkplätzen, Industriezonen, Brachflächen, stehenden Gewässern, Schienen, Entwässerungskanälen.

4️⃣ Nur das Notwendige ernten

• Nur einen kleinen Bruchteil der Pflanze nehmen.
• Die Mehrheit der Individuen intakt lassen, um das Ökosystem zu erhalten und Reproduktion zu ermöglichen.

5️⃣ Die Pflanze respektieren

• Niemals die Wurzel ausreißen außer bei invasiven Arten oder wenn die Praxis autorisiert und nachhaltig ist.
• Immer sauber schneiden, ohne den Lebensraum unnötig zu zerstören.

6️⃣ Tierwelt und andere Nutzer respektieren

• Vögel, bestäubende Insekten, wilde Tiere nicht stören.
• Keine sichtbaren Durchgangsspuren erzeugen.

7️⃣ Denken Sie daran, dass Druidz nichts garantiert

• Die Anwendung zertifiziert weder Bestimmung, Essbarkeit noch Standortsicherheit.
• Die Ernte erfolgt immer unter der ausschließlichen Verantwortung des Benutzers.

+ Wie erkennt man einen gesunden vs giftigen Standort?

Eine Pflanze kann perfekt essbar sein… aber in einer so kontaminierten Umgebung wachsen, dass sie gefährlich wird.

📌 Potenziell gesunder Standort (positive Anzeichen)

✔ natürliches Feuchtgebiet aber ohne Stagnation
✔ reiche Waldböden, weit von Straßen
✔ alte unbehandelte Wiesen
✔ Lichtungen oder Wegränder selten von Hunden frequentiert
✔ Flächen fernab intensiver landwirtschaftlicher Flächen
✔ Abwesenheit von chemischem Geruch, schwarzem Moos, fettigen Ablagerungen

Diese Signale bieten keine Garantie, erhöhen aber die Chancen auf eine saubere Umgebung.

📌 Potenziell giftiger Standort (Gefahr)

⚠️ Nähe zu einer Straßenachse (< 50 bis 100 m)
⚠️ Parkplatzränder, städtische Gebiete, Gehwege
⚠️ Umgebung konventioneller Felder (Pestizide, Herbizide)
⚠️ Industriebrachen, umgearbeitete Böden, Aufschüttungen
⚠️ Abflusszonen, Gräben, stehende Gewässer
⚠️ Böden mit sichtbarem Abfall, schwarzen Flecken oder chemischen Gerüchen
⚠️ Vorhandensein von Hunde- oder Fuchskot

"Hyperakkumulierende" Pflanzen verstärken das Risiko: Löwenzahn, Wegerich, Brennnessel, Sauerampfer, Gänsefüße, wilde Himbeeren, etc. können Schwermetalle und Toxine konzentrieren.

📌 Kritische Punkte zu merken

• Ein "natürlicher" Standort kann jahrzehntelang ohne sichtbares Zeichen verschmutzt sein.
• Der Boden kann gesund sein, aber die Pflanze parasitiert (Echinokokkus, Giardia…).
• Eine Pflanze kann botanisch perfekt aber wegen des Standorts gefährlich sein, und Druidz kann dieses Risiko niemals bewerten.
• Bei Zweifel über das Gelände: niemals ernten.

+ Nachhaltige und öko-verantwortliche Praktiken

Verantwortungsvolle Ernte dient dem Schutz von Pflanzen, Tieren, Böden und anderen Sammlern.

1️⃣ Immer wenig nehmen

• < 10% einer Gruppe von Individuen nehmen.
• Niemals eine isolierte Population ernten.
• Junge Triebe und reproduktive Individuen lassen.

2️⃣ Lebensräume bewahren

• Feuchtgebiete, Moose, empfindliche Waldböden nicht zertrampeln.
• Niemals Steine, Baumstämme oder Stümpfe umdrehen (Fauna und Mikrofauna).

3️⃣ Natürliche Zyklen respektieren

• Nur in der Saison ernten.
• Kritische Blütephasen oder Samenproduktion vermeiden.
• Nektarreiche Arten, die für Bestäuber essentiell sind, bewahren.

4️⃣ Wenn möglich wieder pflanzen

• Lokale, wilde und einheimische Arten bevorzugen, niemals invasive.
• Einige Samen nach Hause bringen nur wenn das Gesetz es erlaubt und bei reichlichen Arten.
• Ihren Garten als Zuflucht für wilde Pflanzen, bestäubende Insekten und Mikrofauna überdenken.

5️⃣ Null-Spur

• Kein Plastik, kein Abfall, keine verlassenen Taschen.
• Wiederverwendbare Behälter verwenden.
• Krautige Bereiche nach Durchgang schließen, um nichts Sichtbares zu hinterlassen.

6️⃣ Respekt vor anderen Nutzern

• Wanderer, Eigentümer, Bauern, Förster: Diskretion und gegenseitiger Respekt sind essentiell.
• Niemals Privatgrundstück ohne ausdrückliche Genehmigung betreten.

7️⃣ Sammler-Ethik: Vorsicht + Dankbarkeit

• Ernten ist ein Austausch mit der Umwelt, keine Extraktion.
• Nur nehmen, was Sie brauchen, und nur wenn die Natur es bieten kann.

+ Was bedeutet "einen Standort nicht übernutzen"?

Einen Standort übernutzen bedeutet:
➡️ zu viel nehmen
➡️ zu oft
➡️ am selben Ort
➡️ bis zu dem Punkt, dass sich die Pflanzenpopulation nicht mehr regenerieren kann.

Ein übernutzter Standort führt zu:
• lokalem Verschwinden der Art,
• Verlust der Biodiversität,
• Abnahme der Ressourcen für Wildtiere,
• Bodenverarmung,
• Konflikten mit anderen Sammlern oder Eigentümern.

Zeichen, dass ein Standort übernutzt wird:

• Weniger erwachsene Individuen als zuvor
• Vorhandensein nur junger Triebe
• Verkümmerte, entwurzelte oder verletzte Pflanzen
• Abwesenheit von Samen oder reproduktiven Stängeln
• Nackter, zertrampelter, umgedrehter Boden
• Sichtbare Anwesenheit wiederholter Durchgangsspuren

Goldene Regel:

➡️ Wenn Sie Zweifel an der Regenerationsfähigkeit eines Standorts haben, nicht ernten.
➡️ Wenn die Pflanze bereits geschwächt erscheint: nicht ernten.

Benutzerverantwortung:

Druidz ermutigt zu keiner Form systematischer oder intensiver Ernte.
Die hier gegebenen Ratschläge ersetzen nicht lokale Vorschriften, die jede Ernte, auch leichte, verbieten können.

+ Wie erntet man ohne die Pflanze zu beschädigen?

Richtig ernten ist eine Kunst.
Schlechte Ernte kann die Pflanze töten, selbst wenn die genommene Menge klein ist.

1️⃣ Immer schneiden, niemals ziehen

• Mit einem sauberen Messer, Schere schneiden oder mit Fingern kneifen ohne zu ziehen.
• Ziehen entwurzelt, zerreißt, setzt Pilzinfektionen aus, verhindert Nachwachsen.

2️⃣ Die Wurzel nicht berühren (außer invasive Arten)

• Wurzeln sind essentiell fürs Überleben.
• Wurzeln nur ernten, wenn das Gesetz es erlaubt, und nur bei sehr reichlichen Arten.

3️⃣ Das Wachstumszentrum intakt halten

• Bei Rosetten (Löwenzahn, Wegerich, junge Brennnessel): die zentrale Knospe lassen.
• Bei Stängeln: über einem Knoten schneiden, um Nachwachsen zu ermöglichen.

4️⃣ Reproduktionsfähigkeit bewahren

• Nicht alles vor Samenproduktion nehmen.
• Immer mehrere intakte erwachsene Individuen lassen, um Nachkommen zu sichern.

5️⃣ Zertreten minimieren

• Auf bereits offenen Bereichen bleiben.
• Vermeiden, auf Moosen, jungen Trieben oder empfindlichen Böden zu gehen.

6️⃣ Die Pflanze auch in reichlichen Gebieten respektieren

Fülle ≠ totale Erlaubnis.
Ökologische Resilienz ist niemals unendlich.

Rechtlicher Hinweis

Diese Empfehlungen autorisieren keine Ernte in Gebieten, wo sie verboten ist.
Der Benutzer bleibt ausschließlich verantwortlich für die Respektierung von Lebensräumen, geschützten Arten und lokalen Gesetzen.

+ Empfohlene Erntequoten

Diese Quoten sind ökologische Empfehlungen, keine rechtlichen Genehmigungen.
Sie heben kein Gesetz auf und gelten nur dort, wo Ernte erlaubt ist.

📌 Allgemeine Regel

➡️ Niemals mehr als 5 bis 10% der an einem Standort vorhandenen Population nehmen.

Das ist die goldene Regel, die es Pflanze und Ökosystem ermöglicht, weiter zu funktionieren.

📌 Spezifische Quoten nach Pflanzentyp:

🌿 Blätter (Brennnessel, Wegerich, Löwenzahn…)

• Nur äußere Blätter ernten
• Niemals mehr als ein Drittel der Pflanze
• Immer den Kern wachsen lassen

🌸 Blüten (Holunder, Weißdorn, Klee…)

• Nur einen kleinen Teil der Blütenstände ernten
• Die Mehrheit für bestäubende Insekten lassen

🍓 Früchte & Beeren

• Nur ernten, was unmittelbar benötigt wird
• Mindestens die Hälfte für Vögel und lokale Wildtiere lassen

🌱 Junge Triebe

• Niemals ernten, wenn die Population klein ist
• Ein junger Trieb weniger = ein Erwachsener weniger im folgenden Jahr

🌿 Wurzeln (Klette, Löwenzahn…)

⚠️ Nur praktizieren, wenn legal.
• Von einer sehr reichlichen Gruppe ernten
• Niemals mehr als ein paar Individuen nehmen
• Wenn möglich Samen wieder pflanzen

📌 Wann überhaupt nicht ernten?

❌ Standort zu klein
❌ Standort kürzlich bereits geerntet
❌ Geschwächte Pflanze
❌ Geschützte oder bedrohte Art
❌ Verschmutzung oder Gesundheitsrisiko
❌ Zweifel an Bestimmung
❌ Zweifel an Legalität

In all diesen Fällen ist die Antwort einfach: nicht ernten.

+ Nektarreiche Zonen und bestäubende Pflanzen bewahren

Nektarreiche Zonen (reich an Blüten, die Nektar und Pollen produzieren) sind essentiell:
➡️ für Honigbienen,
➡️ für wilde Bestäuber (Hummeln, Schwebfliegen, Schmetterlinge…),
➡️ für das Gesamtgleichgewicht der Ökosysteme.

Die Ernte in diesen Gebieten erfordert extreme Wachsamkeit, da das Entfernen zu vieler Blüten oder Ressourcen bereits bedrohte Insektenpopulationen schwächen kann.

Absolut zu respektierende Regeln:

• Priorität für Bestäuber: eine Mehrheit der Blüten intakt lassen.
• An der Peripherie ernten: niemals aus der Mitte des blühenden Standorts nehmen.
• Schlüsselgebiete vermeiden: bekannte Überwinterungs-, Nist- oder hohe Bestäubungsaktivitätsstandorte.
• Die Jahreszeit respektieren: wenn möglich nach der Reproduktionsperiode ernten.
• Immer mehrere vollständige blühende Stängel für jedes Individuum lassen.

Warum ist das entscheidend?

Das lokale Verschwinden einer nektarreichen Pflanze kann führen zu:
• einer Abnahme der Nahrungsressourcen für Insekten,
• einer Schwächung der Honigbienenvölker,
• einem Zusammenbruch anderer von Bestäubung abhängiger Pflanzen,
• einem Gesamtungleichgewicht des Standorts.

Diese guten Praktiken stellen keine Genehmigung zur Ernte in Schutzgebieten oder Naturreservaten dar. Der Benutzer bleibt ausschließlich verantwortlich für die Respektierung sensibler Lebensräume.

+ Wiederbepflanzung: Wie erntet und sät man Samen richtig?

Samen zur Wiederbepflanzung zu ernten (nur wenn das Gesetz es erlaubt) hilft, lokale Pflanzenpopulationen wiederherzustellen.
Aber schlechte Ernte kann mehr Schaden als Nutzen anrichten.

1️⃣ Zur richtigen Zeit ernten

• Auf volle Reife warten: trockene Früchte, braune Hülsen, harte Samen.
• Nicht von unreifen Pflanzen ernten.

2️⃣ Sparsam ernten

• Niemals mehr als 10% der von einem Individuum produzierten Samen ernten.
• Immer die Mehrheit für natürliche Reproduktion und Wildtiere lassen.

3️⃣ Die richtigen Individuen wählen

• Von kräftigen, nicht parasitierten Pflanzen ernten.
• Individuen bevorzugen, die gut ans lokale Klima angepasst sind = bessere Resilienz.

4️⃣ Intelligent säen

• In der Nähe des ursprünglichen Standorts säen (lokale Ökologie)
• Zur richtigen Zeit je nach Wetter säen:
– feuchter aber nicht durchnässter Boden,
– kein Frost in den folgenden Tagen,
– keine Hitzewelle.
• Samen in der richtigen Tiefe vergraben: so tief wie ihr Durchmesser, außer sehr feinen Ausnahmen an der Oberfläche zu säen.

5️⃣ Arten nicht anderswo einführen

Pflanzen außerhalb ihrer natürlichen Zone wieder einzuführen kann werden:
• invasiv,
• illegal (geschützte Arten),
• gefährlich für das lokale Ökosystem.

Der Benutzer ist allein verantwortlich für die Überprüfung der Legalität von Ernte und Aussaat. Druidz ermutigt weder zu illegaler Ernte noch zur Transplantation von Arten außerhalb ihres natürlichen Lebensraums.

+ Wann NICHT ernten (Wetter, Jahreszeit, Pflanzenzustand)

Zu wissen, wann man sich enthalten muss, ist eine der wesentlichen Gesten eines guten Sammlers.

❌ NICHT ernten unter folgenden Wetterbedingungen:

• Nach starkem Regen → Kontaminationsrisiko, Bodensenkung, Pflanzenbrüchigkeit.
• Während schwerer Dürre → die Pflanze ist gestresst, Ernte würde sie töten.
• Bei Frost → veränderte Toxine, geschwächte Gewebe.
• Bei starkem Wind → Risiko fallender Äste, schlechte Beobachtung.

❌ NICHT ernten wenn:

• Bestimmung nicht 100% sicher ist
• Zweifel an Toxizität besteht
• Der Standort zu klein / übernutzt ist
• Die Pflanze krank, parasitiert, vergilbt oder deformiert erscheint
• Der Boden verschmutzt ist (städtisch, Straßenrand, zweifelhafte Brache)

❌ NICHT ernten während dieser ökologischen Momente:

• Während voller Blüte, wenn Bestäuber davon abhängen.
• Während der Reproduktion (Samenproduktion, Fruchtbildung).
• Bei isolierten jungen Trieben.

❌ NICHT ernten in folgenden Gebieten:

• Privatgrundstück ohne Genehmigung
• Schutzgebiete (Parks, Reservate…)
• Sensible oder empfindliche Lebensräume
• Landwirtschaftlich bebaute Flächen (Pestizide, rechtliche Risiken)

Erinnerung

Wenn Zweifel bestehen, nicht ernten. Die einfache Regel:
➡️ Bei Unsicherheit haben Ihre Sicherheit und die der Natur Vorrang.

+ Empfohlene Werkzeuge für einen Sammler

Die richtigen Werkzeuge ermöglichen saubere, respektvolle und sichere Ernte.

📌 Grundwerkzeuge:

• Sauberes Klappmesser
Zum Schneiden von Stängeln ohne zu ziehen.

• Kleine Gartenschere
Für holzige Stängel.

• Leichte Handschuhe
Schutz gegen Brennnesseln, Reizstoffe, Schnitte.

• Stofftasche / Weidenkorb
Ermöglicht Pflanzenbelüftung, verhindert Fermentation.

• Papiertüten
Ideal zum Trennen von Arten, Notieren von Standort und Datum.

📌 Fortgeschrittene Werkzeuge (optional):

• Botanische Lupe (10x)
Essentiell zur Analyse von Adern, Haaren, feinen Details.

• Karte / GPS / Smartphone
Nur zur Orientierung.
⚠️ Druidz garantiert keine Standortgenauigkeit: Feldüberprüfung erforderlich.

• Papier-Botanikführer
(Beispiel: Werke von François Couplan)
Immer als Ergänzung zur digitalen Bestimmung vorzuziehen.

• Notizbuch
Zur Dokumentation von Beobachtungen, Lebensraum, Merkmalen.

📌 Absolut zu vermeidende Werkzeuge:

❌ geschlossene Plastiktüten (Fermentation, Schimmel)
❌ aggressive Werkzeuge (Schaufeln, Spaten) außerhalb spezifizierter legaler Verwendungen
❌ nicht belüftete Behälter (verändern Blätter)
❌ Ausrüstung, die Wurzeln oder Lebensraum beschädigt

+

Karte & Erkundung

(9 Fragen)
+ Wie sammelt man Samen ohne die Pflanze zu beschädigen?

Samenernte ist nur dann eine nützliche Geste, wenn das Gesetz es erlaubt und wenn genügend Individuen übrig bleiben, um das Überleben des Standorts zu garantieren.

Hier sind die wesentlichen Regeln:

1️⃣ Auf vollständige Reife warten

• Braune trockene Früchte / offene Hülsen / ablösbare Achänen.
• Samen müssen fest sein, nicht grün, nicht weich.
• Niemals Samen ernten, die noch unreif sind: dies benachteiligt die natürliche Reproduktion.

2️⃣ Sanft ernten

• Den blühenden Stängel über einem Knoten schneiden, ohne die gesamte Pflanze zu entwurzeln.
• Fruchtstände vorsichtig handhaben, um unfreiwillige Verstreuung zu vermeiden.
• Immer ¾ der Produktion für Wildtiere und natürliche Regeneration vor Ort lassen.

3️⃣ Von mehreren Individuen ernten

• NIEMALS ein einzelnes Individuum aller seiner Samen leeren.
• Ein sehr kleines Volumen von mehreren Pflanzen ernten = genetische Vielfalt + ökologischer Respekt.

4️⃣ Empfindliche, seltene oder isolierte Pflanzen vermeiden

Wenn der Standort hat:
• < 10 Individuen,
• geschwächte Pflanzen,
• eine sensible oder geschützte Art,
➡️ Nicht ernten.

Samenernte kann in vielen Gebieten illegal sein (Parks, Reservate, Natura 2000-Gebiete, Privatgrundstücke).
Der Benutzer ist vollständig verantwortlich für die Überprüfung der Legalität und der ökologischen Auswirkungen vor dem Sammeln.
Druidz bietet keine Erntegenehmigung.

+ Wie trocknet, lagert und transportiert man Samen?

Gute Konservierung erhöht die Keimchancen. Aber schlechtes Trocknen führt zu Schimmel, Pilzen und totalem Verlust.

1️⃣ Trocknung

• Samen auf saugfähigem Papier an einem trockenen, dunklen und belüfteten Ort ausbreiten.
• Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden (verändert Keimkraft).
• Durchschnittliche Trocknungszeit: 3 bis 7 Tage, je nach Feuchtigkeit.

2️⃣ Reinigung

• Hüllen, Rückstände und feuchte Stücke entfernen.
• Nur gesunde Samen behalten: hart, homogen, ohne Schimmelspuren.

3️⃣ Lagerung

• Papiertüten oder sterile und sehr trockene Glasgefäße verwenden.
• Optional ein kleines Anti-Feuchtigkeitspaket (Kieselgel) hinzufügen.
• An einem Ort lagern, der ist:
– trocken,
– kühl (15–18°C ideal),
– lichtgeschützt.

Wichtig: Samen außerhalb der Reichweite von Kindern, Tieren und Feuchtigkeitsquellen aufbewahren.

4️⃣ Transport

• Beschriftete Papiertüten bevorzugen:
– Pflanzenname,
– Erntedatum,
– Standort (ungefähre Koordinaten oder allgemeiner Lebensraum),
– Wetterbedingungen.
• Geschlossene Plastiktüten vermeiden (Kondensationsrisiko → Schimmel).

Druidz ermutigt zu keiner illegalen Sammlung, noch zu Import/Export von Pflanzenmaterial, das lokalen, nationalen oder internationalen Vorschriften unterliegt.
Der Benutzer ist allein verantwortlich für die Einhaltung geltender Gesetze.

+ Lokale Wildpflanzen wieder anpflanzen: Anweisungen

Lokale Pflanzen wieder anzupflanzen hilft, die Biodiversität wiederherzustellen, wenn es richtig gemacht wird. Schlecht gemacht, kann es ökologisch destruktiv werden.

1️⃣ Immer lokale Pflanzen verwenden

• Absolute Priorität für lokale Ökotypen (an Ihre Region angepasste Sorten).
• Niemals eine Pflanze aus einer anderen Region oder einem anderen Land einführen → Risiken von Invasionen, Hybridisierungen, ökologischen Ungleichgewichten.

2️⃣ Den richtigen Ort wählen

• Bedingungen nah am ursprünglichen Standort: Boden, Exposition, Feuchtigkeit.
• Nicht verschmutztes, nicht gesättigtes, nicht verdichtetes Land.
• Nationalparks, Reservate oder regulierte Gebiete vermeiden.

3️⃣ Den Boden vorbereiten

• Die Oberfläche leicht belüften (ohne tiefes Umdrehen).
• Steine und Rückstände entfernen.
• Leicht anfeuchten, aber Schlamm vermeiden.

4️⃣ Zur richtigen Zeit säen

• Allgemein im Herbst für mehrjährige und wilde Pflanzen → sie keimen im Frühling.
• Frühjahrsaussaat für einige Einjährige.
• Niemals kurz vor Frost oder Hitzewelle säen.

5️⃣ Säetechnik

• Einfache Regel: Tiefe = Samendurchmesser (außer sehr feinen Samen an der Oberfläche zu säen).
• Samen verteilen, um sofortige Konkurrenz zu vermeiden.
• Bei Bedarf leicht bedecken.

6️⃣ Richtig gießen

• In feinem Regen direkt nach der Aussaat gießen.
• Boden feucht aber niemals durchnässt halten.
• Bewässerung allmählich reduzieren, sobald Sämlinge etabliert sind.

7️⃣ Ökologische Überwachung

• Auf Erscheinen bestäubender Insekten achten.
• Mögliches Vorhandensein von Krankheiten überwachen.
• Nicht überwässern → Pilzrisiko.
• Natürliche Etablierung bevorzugen (junge Pflanzen anpassen lassen).

Wiederbepflanzung kann an einigen Orten reguliert oder verboten sein.
Druidz bietet keine Genehmigung.
Der Benutzer ist vollständig verantwortlich:
• für die Überprüfung der Legalität der Aussaat,
• für die Auswirkungen auf das lokale Ökosystem,
• für jede unfreiwillige Einführung ungeeigneter Arten.

+ Warum lokale Pflanzen statt exotischen bevorzugen?

Lokale Pflanzen zu bevorzugen geht nicht nur um Ökologie: es geht auch um Sicherheit, Biodiversität und Respekt vor Gesetzen.

1️⃣ Lokale Pflanzen sind an Ihr Klima angepasst

• Sie benötigen weniger Wasser, weniger Wartung, weniger menschliche Intervention.
• Sie widerstehen Krankheiten und klimatischen Schwankungen Ihrer Region besser.
• Sie fördern lebendigen, ausgewogenen und stabilen Boden.

2️⃣ Sie unterstützen lokale Biodiversität

• Bestäuber (Bienen, Hummeln, Schmetterlinge) erkennen und nutzen einheimische Pflanzen besser.
• Vögel, Insekten und Mikrofauna hängen oft von spezifischen Pflanzen ab, die seit Tausenden von Jahren in der Region vorhanden sind.
• Eine exotische Pflanze bietet nicht immer den Pollen, Nektar oder die Unterkünfte, die von lokaler Tierwelt benötigt werden.

3️⃣ Sie vermeiden invasive Arten

Viele von Menschen eingeführte exotische Arten sind invasiv geworden: sie ersticken lokale Pflanzen, zerstören Böden, verarmen die Biodiversität.

Bekannte Beispiele:
• Japanischer Knöterich,
• Buddleia,
• Pampasgras,
• Robinie außerhalb ihres ursprünglichen Verbreitungsgebiets, etc.

Eine Pflanze außerhalb ihrer Region einzuführen oder wieder anzupflanzen kann zu dieser Art ökologischer Katastrophe beitragen.

4️⃣ Sie reduzieren Risiken von Krankheiten und Parasiten

Einige exotische Pflanzen tragen Pilze, Bakterien oder schädliche Insekten, die ganze Ökosysteme dezimieren können.

5️⃣ Sie respektieren lokale Gesetzgebungen

Viele Regionen verbieten die Einführung oder Verbreitung nicht einheimischer Pflanzen (europäische Richtlinien, Präfekturanordnungen, Parkvorschriften, etc.).

Druidz bietet keine Genehmigung für Arteneinführung.
Der Benutzer ist zu 100% verantwortlich für die Einhaltung lokaler Gesetze.

+ Nektarreiche Pflanzen: welche sollte man bevorzugen, um Bestäuber zu helfen?

Nektarreiche Pflanzen sind essentiell für wilde Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Schwebfliegen. Sie vernünftig zu bevorzugen oder wieder anzupflanzen trägt direkt zur lokalen Biodiversität bei.

1️⃣ LOKALE nektarreiche Pflanzen bevorzugen

Immer bevorzugen:
• einheimische Arten,
• Unterarten, die tatsächlich in Ihrer Region vorhanden sind,
• winterharte, mehrjährige oder ausdauernde Pflanzen, die ans lokale Klima angepasst sind.

Diese Pflanzen:
• bieten Nektar und Pollen, die besser an lokale Bestäuber angepasst sind,
• blühen zur richtigen Jahreszeit,
• integrieren sich natürlich ins Ökosystem, ohne es zu stören.

2️⃣ Beispiele lokaler nektarreicher Pflanzengruppen (nach Region)

Diese Familien werden zur Information gegeben (nicht erschöpfende Liste, um regionale Fehler zu vermeiden):

• Lokale Asteraceae: Löwenzahn, Flockenblume, Schafgarbe
• Lamiaceae: Salbei, lokale Lavendel, wilde Minzen
• Fabaceae: Klee, Esparsette, Hornklee
• Rosaceae: Weißdorn, Hundsrose, Schwarzdorn
• Lokale Doldenblütler: wilde Möhre, Fenchel, Wiesenkerbel
(⚠️ Warnung: einige Doldenblütler haben tödliche Verwechslungen – niemals ohne absolute Gewissheit wieder anpflanzen.)

3️⃣ Warum ist das essentiell?

• Bestäuber nehmen weltweit ab.
• Ihr Überleben hängt von stabiler und angepasster Blütenvielfalt ab.
• Nektarreiche Pflanzen stellen Böden wieder her, verbessern ökologische Resilienz und stabilisieren Nahrungsketten.
• Einige lokale Pflanzen ernähren sehr spezialisierte Bestäuberarten, die sonst nicht überleben.

4️⃣ Wann NICHT pflanzen?

• Wenn die Art nicht lokal ist → Risiko invasiver Arten.
• Wenn das Gebiet geschützt ist (Nationalpark, Reservat, Natura 2000…) → Pflanzen ist reguliert oder verboten.
• Wenn Sie bei Dürre nicht gießen können → Insekten werden von Pflanzen abhängen, die Sie nicht pflegen können.
• Wenn Sie sich der Bestimmung nicht sicher sind → ökologisches und rechtliches Risiko.

Druidz garantiert weder:
• die Eignung einer Pflanze für eine bestimmte Region,
• die ökologischen Auswirkungen der Aussaat,
• rechtliche Genehmigung zum Pflanzen oder Einführen einer Art in eine Umgebung.

Der Benutzer muss überprüfen:
• lokale Vorschriften,
• ökologische Kompatibilität,
• Abwesenheit invasiven Charakters,
• Gewissheit der Bestimmung.

Jedes Pflanzen erfolgt unter alleiniger Verantwortung des Benutzers.

+ Kann man in einem Naturgebiet wieder anpflanzen? (Vorschriften)

Als allgemeine Regel: NEIN, es ist verboten, in einem Naturgebiet ohne ausdrückliche Genehmigung wieder anzupflanzen.
Jedes Land, jede Region oder Gemeinde hat ihre eigenen Gesetze, aber der globale Trend ist klar:

Wiederbepflanzung in einer natürlichen Umgebung kann ein Ökosystem verändern oder stören, selbst mit "guten Absichten".

Gebiete, wo Pflanzen allgemein verboten ist:

• Nationalparks
• Naturreservate
• Biologische / integrale Reservate
• Natura 2000-Zonen
• Biotopschutzz onen
• Vom Staat oder privaten Betreibern verwaltete Wälder
• Privatgrundstücke ohne schriftliche Genehmigung
• Dünen, Sümpfe, Feuchtgebiete, empfindliche Klippen
• Hochspezialisierte Umgebungen (Torfmoore, Trockenrasen, Almen…)

Warum ist es verboten?

Weil eine eingeführte Pflanze:
• invasiv werden kann,
• Krankheiten oder Parasiten tragen kann,
• Beziehungen zwischen lokalen Arten unausgeglichen kann,
• die natürliche Evolution des Standorts verändern kann.

Druidz genehmigt, empfiehlt oder leitet keine Pflanzung in Naturgebieten an.
Der Benutzer muss zwingend lokale Vorschriften überprüfen. Jede Aktion erfolgt unter seiner alleinigen Verantwortung.

+ Wie erstellt man zu Hause einen wilden Garten?

Einen wilden Garten (auch "naturalistischer Garten" genannt) zu erstellen besteht darin, Biodiversität zu bevorzugen, indem man sich auf:

1️⃣ Lokale Pflanzen verlässt

Immer bevorzugen:
• einheimische Sorten,
• robuste mehrjährige Pflanzen,
• lokale nektarreiche Pflanzen.

Sie benötigen weniger Wartung und unterstützen Bestäuber besser.

2️⃣ Differenzierte Zonen

Ein guter wilder Garten integriert oft:
• einen hohen Grasbereich,
• Holz-/Steinhaufen (Unterkünfte),
• einige Bereiche nackten Bodens,
• einen kleinen Teich oder Wasserstelle (wenn legal).

3️⃣ Minimale Wartung

• nicht zu oft mähen,
• Pestizide und Dünger vermeiden,
• einige Pflanzen zu Samen gehen lassen.

4️⃣ Warum ist es wichtig?

Ein wilder Garten:
• ernährt Hunderte von Insektenarten,
• stellt Mikrohabitate wieder her,
• verbessert Böden natürlich,
• ist resilienter gegen Klimawandel.

Druidz garantiert nicht die Eignung einer Pflanze oder Entwicklung für ein geografisches Gebiet.
Der Benutzer muss lokale Gesetze überprüfen, insbesondere bezüglich:
• Teichen, Gräben,
• geschützten Arten,
• Brandrisiken,
• Nachbarschaft.

+ Kann Druidz zum Pflanzen eines wilden Gemüsegartens verwendet werden?

Ja, vorausgesetzt drei Hauptprinzipien werden respektiert:

1️⃣ Nur zu Hause pflanzen, oder mit schriftlicher Genehmigung des Eigentümers

Keine Pflanzung sollte in einer natürlichen Umgebung oder in einem Raum erfolgen, der dem Benutzer nicht gehört.

2️⃣ Niemals eine Pflanze pflanzen, deren Identität nicht sicher ist

Das Risiko ist:
• ökologisch (invasive Arten),
• gesundheitlich (giftige Pflanzen),
• rechtlich (geschützte Arten).

3️⃣ Die Grenzen von Druidz verstehen

Druidz:
• validiert keine Pflanze als essbar,
• garantiert keine Bestimmung,
• empfiehlt keine landwirtschaftliche Geste,
• bietet nur rohe, nicht zertifizierte Informationen.

Der über die konsultierten Informationen erstellte wilde Gemüsegarten liegt ausschließlich in der Verantwortung des Benutzers.
Druidz sichert keinen Anbau-Erfolg, noch einen rechtlichen oder ökologischen Aspekt.

+ Die ökologische Bedeutung der Wiederbepflanzung dessen, was wir ernten

Vernünftige Wiederbepflanzung spielt eine wichtige Rolle für die Resilienz des Ökosystems – aber nur auf privatem oder genehmigtem Land und mit lokalen Arten.

Warum wieder pflanzen?

• Eine geschwächte Pflanzenpopulation wiederherstellen
• Bestäuber unterstützen
• Die Auswirkungen der Ernte teilweise kompensieren
• Lokale genetische Vielfalt erhalten
• Einigen nektarreichen oder medizinischen Arten bei der Regeneration helfen

Wann ist es nützlich?

• Wenn ein privater Standort regelmäßig geerntet wird
• Wenn einige Pflanzen lokal verschwinden
• Wenn Bestäuber an Ressourcen fehlen
• Wenn Sie lokale Flora in Ihrem Garten bevorzugen möchten

Schlechte Praktiken (absolut zu vermeiden)

• In der Natur ohne Genehmigung wieder pflanzen
• Exotische Arten einführen
• Eine falsch bestimmte Pflanze wieder pflanzen
• Samen zwischen entfernten Regionen transportieren

Druidz garantiert nicht:
• die Legalität der Aussaat,
• die Machbarkeit der Wiederbepflanzung,
• die ökologischen Auswirkungen einer Aktion,
• noch die Eignung einer Pflanze für ein Gebiet.

Jede Wiederbepflanzungsaktion erfolgt unter alleiniger Verantwortung des Benutzers.

+

Beitrag & Zuverlässigkeit

(10 Fragen)
+ Sind Rezepte überprüft und sicher?

Nein.
In Druidz vorhandene Rezepte – ob von KI generiert oder von Benutzern veröffentlicht – sind nicht überprüft, kontrolliert oder validiert.
Sie können Fehler enthalten, unvollständig, ungeeignet oder sogar gefährlich sein.

Mehrere Faktoren können ein Rezept riskant machen:
• Fehlbestimmung der Pflanze,
• falsche Dosierung,
• ungeeignete Kochzeit,
• Umweltverschmutzung,
• KI-Fehler oder Ungenauigkeiten,
• ungenaue von einem Benutzer bereitgestellte Informationen.

Einige Pflanzen werden giftig, abhängig von ihrem Alter, ihrer Zubereitung oder ihrem Wachstumsort. Selbst eine normalerweise essbare Pflanze kann eine Vergiftung verursachen, wenn sie Schadstoffe, Parasiten oder Schwermetalle aufgenommen hat.

Benutzer müssen daher selbst jede Pflanze, jede Zubereitung und jeden Schritt überprüfen, indem sie mehrere zuverlässige Quellen kreuzen, bevor sie etwas konsumieren.

+ Warum garantiert die Anwendung keine Essbarkeit?

Weil es unmöglich ist, selbst für einen Experten, aus der Ferne zu garantieren, dass eine Pflanze essbar ist.

Essbarkeit hängt von vielen Parametern ab:
• natürliche Variationen zwischen Individuen derselben Art,
• Bodenverschmutzung oder Kontamination,
• Jahreszeit, Wachstumsstadium, Wetter,
• individuelle Allergierisiken,
• ungeeignete Zubereitungen,
• Fehler in Drittdaten,
• Verwechslung zwischen sehr ähnlichen Arten,
• technische Grenzen der KI und kollaborativen Datenbanken.

Druidz liefert nur indikative Informationen, potenziell unvollständig, fehleranfällig, und die niemals menschliche Überprüfung, Vorsicht oder Expertenmeinung ersetzen.

Der Benutzer muss daher immer Toxizität, Identifikation und Zubereitung vor jedem Konsum bestätigen.

+ Warum scheinen einige Rezepte "experimentell"?

Einige Rezepte haben aus mehreren Gründen ein experimentelles oder ungefähres Aussehen:

1️⃣ Automatisch generierte Rezepte

KI-Systeme können vorschlagen:
• atypische Mischungen,
• ungenaue Dosierungen,
• falsche Kochmethoden,
• kulinarische Ideen, die von allgemeinen Trends inspiriert sind, aber nicht an die tatsächliche Pflanze angepasst sind.

2️⃣ Von der Community veröffentlichte Inhalte

Benutzerrezepte werden vor der Veröffentlichung nicht geprüft oder validiert.
Sie können persönliche Versuche, lokale Praktiken oder nicht standardisierte Methoden widerspiegeln.

3️⃣ Mangel an botanischen Informationen

Einige Pflanzen haben sehr wenig zuverlässige kulinarische Dokumentation.
Zugehörige Rezepte können daher ungefähr, interpretativ oder auf kulinarischer Intuition basierend sein.

4️⃣ Datenbank-Einschränkungen

Drittquellen können Fehler, Verwechslungen, schlecht verwaltete Synonyme oder widersprüchliche Informationen enthalten.
Dies beeinflusst direkt von KI generierte Vorschläge oder Benutzerbeiträge.

Der Benutzer muss jedes Rezept als Inspirationsbasis betrachten, niemals als sichere Anweisung.
Jede Zubereitung erfordert rigorose persönliche Überprüfung, insbesondere bezüglich Identifikation, Dosierungen und Toxizität.

+ How to verify a recipe before making it?

Before embarking on a recipe found on Druidz, it is essential to carry out several independent verifications. A recipe should never be followed "as is" without prior control.

1️⃣ Verify botanical identification

First of all:
• confirm the species with multiple reliable sources,
• compare with regional floras,
• observe all parts of the plant (leaves, stem, flowers, smell, habit).

If doubt remains → do not make the recipe.

2️⃣ Verify potential toxicity

A plant can be:
• toxic raw but edible cooked,
• toxic at certain stages,
• toxic depending on the soil where it grows,
• allergenic or irritating.

Always cross-reference recognized botanical sources before use.

3️⃣ Control dosages and techniques

Some preparations require:
• blanching,
• long cooking,
• elimination of toxic parts (petioles, seeds, latex),
• very precise quantities.

A dosage error can make a recipe dangerous.

4️⃣ Verify region and season

Depending on climate and plant age, toxin or irritant substance content varies.

5️⃣ Take pollution and environment into account

A plant growing near:
• a road,
• a parking lot,
• an industrial zone,
• wasteland,

may contain contaminants. A recipe doesn't make a polluted plant edible.

6️⃣ Verify your own tolerance

Some perfectly edible plants cause irritation, allergies or digestive disorders in some people.

+ Difference between edible, edible cooked, edible young / old

Not all edible plants are edible in all conditions. Here are the essential distinctions:

1️⃣ Edible (raw or cooked)

A plant considered edible is consumable under normal conditions, but this doesn't guarantee total absence of risks: allergies, contamination, confusions remain possible.

2️⃣ Edible only cooked

Some plants are:
• irritating raw,
• toxic raw,
• bitter or indigestible raw,
but become edible after cooking (heat destroying toxins, enzymes or irritating latex).

Classic examples: some brassicaceae, some apiaceae, some plants rich in oxalates.

3️⃣ Edible young, but no longer edible mature

For many species, young shoots are:
• tender,
• low in fiber,
• less concentrated in irritating substances.

With age, a plant can become:
• harder,
• more bitter,
• richer in toxic compounds,
• harder to digest.

Some plants are edible only at a very specific stage.

4️⃣ Edibility variable by individual

Even a plant considered safe can cause:
• allergies,
• irritations,
• hypersensitivities,
depending on the person.

+ Allergien: was muss unbedingt überprüft werden?

Selbst perfekt essbare Pflanzen können manchmal schwere Allergien auslösen. Hier sind die wesentlichen Vorsichtsmaßnahmen:

1️⃣ Risikofamilien identifizieren

Einige Pflanzenfamilien verursachen mehr Reaktionen:
• Asteraceae (Ambrosia, Löwenzahn, Beifuß…)
• Apiaceae
• Fabaceae
• Lamiaceae
• Anacardiaceae

Eine Reaktion kann auch ohne allergische Vorgeschichte auftreten.

2️⃣ Die Pflanze in sehr kleiner Menge testen

Bevor man eine neue Pflanze konsumiert:
• eine winzige Menge probieren,
• 24 Stunden warten,
• Abwesenheit von Symptomen überprüfen.

Niemals ein vollständiges Rezept beim ersten Gebrauch machen.

3️⃣ Warnzeichen beobachten

Die folgenden Symptome erfordern sofortiges Aufhören:
• oraler Juckreiz,
• Schwellung,
• Rötung,
• Übelkeit,
• Atemschwierigkeiten,
• Schwindel.

4️⃣ Vor Kreuzreaktionen aufpassen

Einige bekannte Allergien können Kreuzreaktionen verursachen:
• Pollen ↔ Pflanzen derselben Familie,
• Latex ↔ einige Pflanzenarten,
• Baumnüsse ↔ einige Rosaceae.

5️⃣ Wechselwirkungen mit medizinischen Behandlungen überprüfen

Einige Pflanzen können:
• Medikamentenwirkungen verstärken,
• sie verringern,
• oder eine gefährliche Wechselwirkung erzeugen (Antikoagulantien, Immunsuppressiva…).

6️⃣ Niemals eine Pflanze probieren, deren Identifikation unsicher ist

Eine Fehlbestimmung kann eine ernsthafte Reaktion verursachen, selbst bei jemandem ohne bekannte Allergien.

+ Essbare Pflanzen giftig wenn roh

Einige perfekt essbare Pflanzen werden giftig, wenn sie roh konsumiert werden.
Die häufigsten Ursachen:

1️⃣ Vorhandensein thermolabiler Toxine

Einige toxische Moleküle verschwinden nur nach dem Kochen:
• Hämagglutinine,
• reizende Enzyme,
• Latex,
• durch Hitze abgebaute Alkaloide.

Ohne Kochen → Vergiftungsrisiko, Blähungen, Erbrechen.

2️⃣ Oxalate, Saponine, reizende Substanzen

Einige Pflanzen enthalten Kristalle oder reizende Verbindungen, die:
• teilweise beim Kochen verschwinden,
• roh gefährlich bleiben.

3️⃣ Pflanzenstadium

Ein Teil kann gekocht essbar sein (junger Trieb, Knospe), während dieselbe Pflanze älter oder in einem anderen Teil roh reizend wird.

4️⃣ Wesentliche Regel

Selbst wenn eine Pflanze als "essbar" angegeben ist:
→ immer überprüfen, ob sie gekocht werden muss, und wie.

+ Kann man einem Kind eine wilde Pflanze zum Probieren geben?

Kinder sind viel empfindlicher gegenüber Toxinen, Allergien, Parasiten und Dosierungsfehlern. Es gibt spezifische Risiken:

1️⃣ Risiko der Fehlbestimmung

Ein Erwachsener kann einen Fehler machen; ein Kind kann den Fehler nicht kompensieren.

2️⃣ Erhöhte Allergierisiken

Ihr Immunsystem reagiert stark:
• Hautreaktionen,
• Ödeme,
• Verdauungsstörungen,
• Kreuzreaktionen.

3️⃣ Toxinrisiken selbst in Mikromengen

Einige toxische Verbindungen haben bei Kindern eine zehnfache Wirkung.

4️⃣ Infektionsrisiken (Parasiten, Bakterien, Erde)

Erdeaufnahme, Umgang mit Pflanzen nah am Boden → mögliche Parasiten.

5️⃣ Allgemeine Empfehlung

Niemals einem Kind eine wilde Pflanze zum Probieren geben:
• ohne formale Identifikation durch einen Experten,
• ohne absolute Gewissheit ihrer Essbarkeit,
• ohne Überprüfung der Abwesenheit von Bodenverschmutzung.

Kinder sollten nicht als Tester dienen, und Fehler sind nicht wiedergutzumachen.

+ Kulinarische Fehler, die eine Pflanze giftig machen

Einige Pflanzen werden aufgrund ihrer Zubereitungsart gefährlich. Die häufigsten Fehler:

1️⃣ Nicht ausreichend gekocht

Viele Pflanzen müssen:
• blanchiert werden,
• lange kochen,
• von ihrem Latex entwässert werden,
• in mehreren Wassern blanchiert werden.

Unzureichendes Kochen kann Toxine aktiv lassen.

2️⃣ Falscher verwendeter Teil

• essbare Blätter, aber giftige Stängel,
• giftige Samen,
• ungenießbare Wurzeln.

Viele Vergiftungen stammen aus Pflanzenanatomiefehlern.

3️⃣ Falsche Jahreszeit

Einige Pflanzen werden gefährlich, wenn sie Samen bilden oder altern:
• Nitratkonzentration,
• Alkaloide,
• reizende Bitterstoffe.

4️⃣ Gefährliche Mischungen

Einige Pflanzen sollten nicht miteinander oder mit bestimmten Lebensmitteln kombiniert werden.

5️⃣ Improvisierte Fermentationen oder Konserven

Schlechte Konservierung kann führen zu:
• Botulismus,
• toxischen Schimmelpilzen,
• unsachgemäßen Fermentationen.

6️⃣ Nicht neutralisierte Verschmutzung

Kein Kochen, Trocknen oder Essig neutralisiert Schwermetalle oder kontaminierten Boden.

+ Warum ist Druidz kein Ernährungs- oder medizinischer Leitfaden?

Druidz ist nicht dafür konzipiert:
• zu diagnostizieren,
• zu Ernährung zu beraten,
• ein Gesundheitsproblem zu behandeln,
• medizinische Beratung zu ersetzen.

1️⃣ Pflanzenvariabilität

Ihre Nährstoffzusammensetzung hängt ab von:
• Alter,
• Klima,
• Boden,
• Verschmutzung,
• Sorte.

Unmöglich, ein zuverlässiges Nährstoffprofil von Fall zu Fall zu erstellen.

2️⃣ Medizinische Risiken

Pflanzen können:
• mit Medikamenten interagieren,
• Allergien auslösen,
• bestimmte Pathologien verschlimmern,
• unsichtbare Toxine enthalten.

3️⃣ Benutzerrezepte sind nicht überprüft

Sie können sein:
• schlecht dosiert,
• inspiriert von lokalen Traditionen, die anderswo nicht reproduzierbar sind,
• experimentell.

4️⃣ Botanische Informationen ersetzen keine Diagnose

Selbst eine als "medizinisch" betrachtete Pflanze wird niemals verwendet:
• ohne Aufsicht,
• ohne präzise Kenntnisse der Toxizität,
• ohne individuelle Bewertung.

5️⃣ Was Druidz tatsächlich bietet

Druidz bietet:
• Erkundung,
• kulturelle Übertragung,
• botanische Entdeckung,
• Rezepte mit Vorsicht zu interpretieren,
• aber kein Versprechen von Gesundheit, Wirksamkeit oder Nährwert.

+

Offline-Modus

(2 Fragen)
+ Wie funktioniert der Offline-Modus?

Der Offline-Modus ermöglicht es Ihnen, Druidz auch ohne Mobil- oder WLAN-Verbindung zu verwenden.

Wenn ein Bereich heruntergeladen wird, speichert die Anwendung lokal:

• alle bereits im Backend vorhandenen Rezepte, ob sie geöffnet wurden oder nicht,
• im Bereich verfügbare Pflanzenpunkte (zum Zeitpunkt des Downloads),
• bereits durchgeführte Pl@ntNet-Identifikationen (keine neue Offline-Identifikation),
• Kartenkacheln, die dem heruntergeladenen Bereich entsprechen.

Dieser Modus ist konzipiert für:
• Wanderungen,
• Bereiche ohne Netzwerk,
• Länder oder Regionen mit schlechter Konnektivität.

⚠️ Der Offline-Modus zeigt eine Momentaufnahme der Backend-Daten zum Zeitpunkt des Downloads.
Wenn ein Benutzer später ein Rezept oder einen Spot hinzufügt, wird es offline nicht erscheinen, bis der Bereich neu synchronisiert wurde.

+ Wie weit kann ich Kacheln herunterladen?

Der Offline-Download ist durch eine Premium-Quote von Kartenkacheln begrenzt. Diese Quote stellt die maximale Anzahl von Kacheln dar, die der Benutzer während eines bestimmten Zeitraums gemäß seines Abonnements herunterladen kann.

Es existieren zwei Download-Modi:

1️⃣ Rechteck-Download

Der Benutzer zeichnet ein Rechteck auf der Karte.
Die Anwendung lädt herunter:

• alle in der Fläche enthaltenen Kacheln,
• bis zur Erreichung der Premium-Quotengrenze.

Dieser Modus ist geeignet für:
• Vorbereitung eines großen Bereichs (Tal, Massiv, Biwakbereich),
• Sammeln mehrerer Spots in einer einzigen Offline-Zone.

2️⃣ GPX-Spur-Download

Der Benutzer importiert eine GPX-Spur.
Die Anwendung lädt automatisch herunter:

• alle von der Spur durchkreuzten Kacheln,
• einen Puffer um die Spur (um ein bisschen rundherum zu erkunden),
• innerhalb der Premium-Quotengrenze.

📌 Automatisches Schneiden langer Spuren

Wenn eine GPX-Spur zu lang ist, um in einem einzigen Block heruntergeladen zu werden:

• schneidet die Anwendung die Spur automatisch in mehrere Segmente,
• jedes Segment wird separat heruntergeladen,
• immer innerhalb der verfügbaren Quotengrenze.

Dies ermöglicht das Abdecken sehr langer Wanderungen (GR, Fernwanderungen, Trekkings) ohne die Quote auf einen Schlag zu überlasten.

3️⃣ Betrieb der Premium-Quote

Wenn die Premium-Quote erschöpft ist:

• ist es nicht mehr möglich, neue Kacheln herunterzuladen,
• bereits heruntergeladene Bereiche bleiben offline zugänglich,
• die Quote erneuert sich automatisch gemäß den Abonnementregeln (monatlich, jährlich usw.).

➡️ Es gibt keinen Mechanismus, um Quote durch Löschen von Bereichen auf dem Telefon wiederzuerlangen.
Die einzige Möglichkeit, Quote zurückzubekommen, ist zu warten auf die durch das Abonnement vorgesehene Erneuerung.

4️⃣ Tipps zur Optimierung der Quote

• GPX-Spuren gegenüber Rechtecken bevorzugen (effizienter).
• Den Offline-Bereich vor dem Verlassen überprüfen.
• Zu breite Rechtecke vermeiden, die enorme Mengen an Kacheln verbrauchen.
• Kacheln über WLAN laden, um Unterbrechungen zu vermeiden.

+

Konto & Fortschritt

(9 Fragen)
+ Warum fragt die Anwendung nach meinem Standort?

Druidz verwendet Ihren Standort nur, um die Explorationserfahrung zu verbessern:

• Pflanzen in Ihrer Nähe anzeigen,
• die richtigen Kartenhintergründe anbieten,
• Ihren Fortschritt in der Explorationskarte berechnen,
• Offline-Download von Bereichen ermöglichen, die Sie besuchen,
• lokale Suche anpassen (wahrscheinliche Pflanzen in der Region).

Die Anwendung liest Ihre Position nur, wenn Sie eine Funktion verwenden, die Geolokalisierung erfordert (z.B.: Karte, Spot, lokale Suche).
Außerhalb dieser Momente wird kein Standort erfasst.

+ Was macht die Anwendung mit meinen GPS-Daten?

Druidz erfasst nur gelegentliche Punkte, die durch eine Benutzeraktion ausgelöst werden:

• Öffnen der Karte,
• Anzeigen eines Kachelquadrats,
• Laden eines Bereichs,
• Verwendung einer lokalen Funktion.

Diese Daten dienen dazu:

• die Karte um Sie herum anzuzeigen,
• die wahrscheinlichsten Pflanzen in der Nähe vorzuschlagen,
• Ihre "erkundete Weltkarte" zu aktualisieren (besuchte Bereiche),
• Ranglisten zu speisen (globale Exploration).

👉 Diese Punkte erlauben es nicht, Ihre tatsächlichen Bewegungen zu rekonstruieren.
👉 Keine Trajektorie wird aufgezeichnet.
👉 Es gibt keine kontinuierliche Verfolgung.

+ Was macht die App, wenn der Standort verweigert wird?

Wenn Sie den Standort verweigern:

• funktioniert die App normal,
• nur Funktionen im Zusammenhang mit Ihrer Position (Pflanzen in der Nähe, automatisch zentrierte Karte, lokale Kacheln) werden eingeschränkt,
• Sie können weiterhin auf alle Pflanzen, Spots, Rezepte, globale Karten zugreifen.

Druidz versucht niemals, eine Standortverweigerung zu umgehen.

+ Verfolgt Druidz meine Bewegungen?

Nein, niemals.

Druidz:

• liest Ihre Position nicht kontinuierlich,
• verfolgt Ihre Bewegungen nicht im Hintergrund,
• erfasst keine GPS-Trajektorie,
• misst keine Geschwindigkeit oder Richtung,
• führt keine zeitliche Verfolgung durch.

Ihre tatsächlichen Bewegungen werden nicht aufgezeichnet.

Das "Explorationskarte"-System aktualisiert einfach Bereiche, die Sie in der Anwendung besucht oder angezeigt haben.
Dies sind gelegentliche Ereignisse, keine Verfolgung.

Genau wie:
• Pokémon GOs "Pokédex",
• die Karte der erkundeten Bereiche in einem Videospiel,
• AllTrails Explorations-Abzeichen.

+ Warum zeichnet die Anwendung meine erkundeten Bereiche auf?

Um Ihnen zu ermöglichen:

• die Regionen zu visualisieren, die Sie erkundet haben,
• in Weltranglisten fortzuschreiten,
• Ihre "persönliche Weltkarte" zu verfolgen.

Die Aufzeichnung betrifft nur:

• Bereiche (Quadrate/Kacheln),
• gelegentliche Interaktionen (Kartenöffnung, Zoom),
• isolierte Ereignisse.

Dieses System:

• speichert keine Route,
• verfolgt Ihre Bewegungen nicht,
• erlaubt nicht, Ihr wirkliches Leben nachzuverfolgen.

+ Erlauben diese Explorationsdaten die Rekonstruktion meiner Route?

Nein.

Die aufgezeichneten Daten sind zu selten, zu weit auseinander und zu ungenau, um eine Bewegung zu rekonstruieren.

Die Anwendung erfasst niemals:

✘ eine kontinuierliche Reihe von Koordinaten,
✘ präzise Bewegungszeitstempel,
✘ Richtung oder Geschwindigkeit,
✘ eine GPS-Spur.

Dies sind nur besuchte Bereiche, genau wie eine Flagge auf einer Karte.

+ Werden diese Daten auf Servern gespeichert?

Ja, aber nur:

• die Liste der validierten Bereiche,
• Explorationsmarkierungen,
• für Ranglisten notwendige Punkte.

Niemals Ihre kontinuierliche Position.

Diese Daten dienen dazu:

• Ihre persönliche Karte zu generieren,
• Ihre XP zu berechnen,
• die Weltrangliste zu pflegen.

Sie werden nicht weiterverkauft,
nicht für Werbung verwendet,
nicht verwendet, um Sie zu verfolgen.

+ Kann ich meine Standort- oder Explorationsdaten löschen?

Ja.
Jederzeit können Sie:

• Ihre erkundete Karte zurücksetzen,
• Ihr Konto löschen,
• vollständige Datenlöschung anfordern (DSGVO).

Die Löschung ist endgültig.

+ Warum erfordern einige Funktionen Standort?

Einige Funktionen können nicht funktionieren ohne:

• Pflanzen in der Nähe,
• lokale Explorationspunktzahl,
• Offline-Download eines Bereichs um Sie herum,
• Spot-Anzeige auf Karte.

Wenn Sie den Standort verweigern, bleiben Funktionen zugänglich, aber:

• die App weiß nicht, wo Sie sind,
• Vorschläge werden global und nicht lokal sein,
• Explorationspunktzahl bleibt unverändert.

+

Datenschutz & Daten

(5 Fragen)
+ Welche Beiträge können in Druidz veröffentlicht werden?

In Druidz können Benutzer beitragen, indem sie veröffentlichen:

• ein Rezept,
• eine Identifikation über Pl@ntNet,
• einen Kommentar,
• eine Bewertung zu einem Rezept,
• eine Abstimmung zur Bestätigung oder Ablehnung der Präsenz,
• eine Meldung (Fehler, Gefahr, unangemessener Inhalt).

Alle Beiträge durchlaufen zwei Moderationsstufen:

• Filter und automatische Kontrollen auf Anwendungsseite,
• serverseitige Überprüfungen.

+ Wie meldet man eine giftige Pflanze oder einen Fehler?

Sie können melden:

• ein falsches, gefährliches oder inkonsistentes Rezept,
• eine möglicherweise giftige Pflanze,
• einen Identifikationsfehler,
• einen problematischen Kommentar.

Die "Melden"-Schaltfläche ist auf allen Inhalten vorhanden.
Eine rote Flagge erscheint dann auf dem Blatt, sichtbar für alle, bis die Meldung bearbeitet wurde.

Mehrfach gemeldete Kommentare werden automatisch gelöscht.

+ Wie funktioniert die Präsenzabstimmung?

Die Abstimmung ermöglicht es, die Präsenz einer Pflanze an einem Spot zu bestätigen oder abzulehnen.

🔒 Abstimmung nur vor Ort

Nur physisch anwesende Personen können abstimmen (Geolokalisierung erforderlich).
Dies verhindert Missbrauch und garantiert ein Minimum an Zuverlässigkeit.

📉 Abstimmungseinfluss

• Bestätigte Spots → sichtbarer
• Abgelehnte Spots → können ausgeblendet werden

Im Fall von Sättigung (zu viele Spots/km²) bleiben nur die zuverlässigsten Spots angezeigt.

Dies ist niemals eine wissenschaftliche Validierung noch eine Angabe der Essbarkeit.

+ Können Beiträge gelöscht werden?

Ja.

Wenn Sie Ihr Konto löschen, löscht Druidz:

• Ihre Rezepte, Kommentare, Abstimmungen, Identifikationen, Meldungen — alle Ihre Beiträge

Sie können auch einige Beiträge einzeln vor Kontolöschung löschen.

+ Warum werden einige Beiträge abgelehnt oder gelöscht?

Druidz wendet ein automatisches + Server-Moderationssystem an.

So:

Ein Beitrag kann einfach abgelehnt oder gelöscht werden, weil er die Moderation nicht besteht.

Dies ist der einzige offizielle Grund.

Dies umfasst zum Beispiel:

• inkonsistenten, gefährlichen oder irreführenden Inhalt,
• Nichteinhaltung interner Sicherheitsregeln,
• Daten inkompatibel mit App-Funktion,
• oder jedes Element, das durch automatische Filter blockiert wird.

Es ist niemals eine persönliche Sanktion:
es ist ein allgemeiner Mechanismus, der darauf abzielt, Plattformqualität und -sicherheit zu garantieren.

+

Legalität & Verantwortung

(5 Fragen)
+ Warum hat ein Spot eine schlechte Bewertung?

Mehrere Gründe können dazu führen, dass ein Spot schlechte Bewertungen erhält:

1. Pflanzenabwesenheit während des Besuchs
Vor Ort anwesende Benutzer können angeben, dass die Pflanze nicht sichtbar oder nicht mehr vorhanden ist.

2. Anfänglicher Identifikationsfehler
Ein aufgrund einer Verwechslung hinzugefügter Spot kann schnell von Benutzern korrigiert werden.

3. Alte Daten
Einige Beobachtungen stammen aus offenen Datenbanken (GBIF, FallingFruit usw.).
Flora entwickelt sich: die Pflanze kann schon lange vom Standort verschwunden sein.

4. Zuverlässigkeitsprobleme
Mangel an Bestätigungen, zu viele Widersprüche, aufeinanderfolgende negative Stimmen.

Eine schlechte Bewertung bedeutet niemals, dass die Pflanze giftig oder gefährlich ist:
sie zeigt nur an, dass der Spot von Benutzern nicht als zuverlässig angesehen wird.

+ Wie schützt Druidz sensible Bereiche?

Druidz wendet mehrere Mechanismen an, um automatisch den menschlichen Druck in sensiblen Bereichen zu reduzieren:

1. begrenzte Anzeige

Geschützte Bereiche (Nationalparks, Reservate, regulierte Räume) erhalten keine besondere Hervorhebung.
Daten dort werden als informative Daten behandelt, nicht als Sammelbereiche.

2. automatische Erinnerungen

In jedem sensiblen Bereich zeigt die Anwendung rechtliche Warnungen an, um zu erinnern, dass:

• Sammeln verboten sein kann,
• einige Arten geschützt sein können,
• der Benutzer lokale Vorschriften streng respektieren muss.

3. algorithmische Neutralität

Druidz hebt niemals einen Spot hervor, selbst wenn er hoch bewertet ist:
Anzeige hängt nur von lokaler Dichte ab, nicht von Optimierung zur Förderung von Besuchen.

4. Benutzerverantwortung

Der Benutzer muss selbst die Legalität jedes Sammelns überprüfen.
Druidz bietet keine Feldanweisungen.

+ Warum scheinen einige Spots unwahrscheinlich?

Dies kann überraschend sein, aber mehrere Fälle sind normal:

1. Alte oder historische Daten
Einige offene Quellen reichen mehrere Jahre zurück: die Pflanze ist möglicherweise nicht mehr da.

2. Identifikationsfehler durch anfängliche Mitwirkende
Selbst offizielle Datenbanken enthalten Fehler.

3. Wechselnde ökologische Bedingungen
Überschwemmungen, Dürren, Bauarbeiten, Erdarbeiten... Umgebungen entwickeln sich schnell.

4. Reale Präsenz aber schwer zu finden
Einige Pflanzen sind diskret, saisonal, stark lokalisiert oder außerhalb der Blüte unsichtbar.

5. Taxonomische Unterschiede
Einige Pflanzen haben mehrere botanische Synonyme je nach Datenbanken.
Karten können daher einen Spot einer "Schwesterart" anzeigen.

In jedem Fall ist ein unwahrscheinlicher Spot keine Einladung zum Sammeln und stellt niemals einen Beweis der Präsenz dar.

+ Max 2500 Punkte/km²: warum diese Grenze?

Druidz kann keine unbegrenzte Anzahl von Spots anzeigen, aus folgenden Gründen:

1. technisch

Smartphones können keine Millionen von Punkten ohne Verzögerung, Überhitzung oder Absturz laden.

2. Lesbarkeit

Eine gesättigte Karte macht keinen Sinn mehr: die Information wird unlesbar.

3. Sicherheit

Die Begrenzung der Punktanzahl:

• reduziert den Masseneffekt und potenzielle Überausbeutung,
• vermeidet die Förderung von "Rush"-Verhalten zu einem bestimmten Standort.

4. automatische Auswahl

Wenn es mehr als 2500 Punkte/km² in einem Bereich gibt, wendet Druidz automatische Sortierung an, um nur anzuzeigen:

• die am höchsten bewerteten Spots,
• die am meisten bestätigten,
• die aktuellsten,
• die konsistentesten.

Die anderen sind ausgeblendet, aber niemals gelöscht.

+ Werden Spots moderiert?

Ja, aber auf nicht-redaktionelle Weise.

Druidz überprüft niemals Spots einzeln:
es gibt keine manuelle Validierung, keine Feldüberprüfung.

Moderation stützt sich auf drei Mechanismen:

1. automatische Filter

Automatische Löschung:

• von inkonsistenten Spots,
• übermäßigen Duplikaten,
• offensichtlich ungültigen Daten.

2. Präsenzabstimmungen

Benutzer in der Nähe des Spots können bestätigen oder ablehnen.
Stark abgelehnte Spots werden weniger sichtbar oder ausgeblendet, wenn der Bereich gesättigt ist.

3. Meldungen

Jeder Benutzer kann melden:

• Identifikationsfehler,
• unmöglicher Spot,
• falsche Daten.

Meldungen werden öffentlich auf dem Blatt angezeigt.

Druidz spielt niemals die Rolle eines Experten oder Sammelführers.

+

Gesetzgebung & Landzugang

(8 Fragen)
+ Darf ich hier sammeln?

Druidz kann nicht automatisch bestimmen, ob Sammeln an einem bestimmten Ort erlaubt ist.
Legalität hängt ab von:

• nationalen Gesetzen,
• Präfekturbefehlen,
• kommunalen Verordnungen,
• für jeden Park oder Wald spezifischen Vorschriften,
• dem rechtlichen Status des Landes (privat, kommunal, staatlich, geschützt...).

Der Benutzer muss zwingend lokal vor jedem Sammeln überprüfen.
Das Vorhandensein eines Spots auf der Karte ist niemals eine Genehmigung zum Sammeln.

+ Wie erkennt man ein geschütztes Gebiet?

Es existieren mehrere Kategorien von Gebieten, jede mit unterschiedlichen Regeln:

• Nationalparks
• Nationale oder regionale Naturreservate
• Biotopschutzverordnungen (APB)
• Natura 2000-Gebiete
• Parkkerne, Ruhezonen, ZNIEFF
• Besondere Schutzgebiete (SPA) oder Erhaltungszonen (SAC)

Einige Verbote sind nicht einmal öffentlich kartiert.

Druidz bietet keine Garantie bezüglich des rechtlichen Status eines Gebiets:
der Benutzer muss bei lokalen Behörden überprüfen (Schilder, offizielle Websites, Tourismusbüro, Rathaus usw.).

+ Sammeln verboten: wie weiß man das?

Hier sind die zuverlässigsten Indikatoren:

• Offizielle Schilder: explizite Verbote, Vorschriften, sensible Bereiche.
• Verwaltungswebsites: Rathaus, Präfektur, Naturpark, ONF usw.
• Saisonale Beschränkungen: einige Bereiche sind während der Nist- oder Reproduktionszeit verboten.
• Geschützte Arten: manchmal ist Sammeln verboten, auch wenn das Gebiet es nicht ist.

Wenn ein Verbot existiert, hat es Vorrang vor allem, unabhängig von den in der Anwendung erscheinenden Informationen.

+ Bußgelder & rechtliche Risiken

Strafen variieren je nach lokalen Vorschriften.

Sie können reichen von:

• einfachen Warnungen,
• Geldbußen, die mehrere hundert Euro erreichen können,
• schwereren Geldbußen für das Sammeln geschützter Arten,
• spezifischen administrativen Sanktionen in Nationalparks.

In einigen Fällen gilt das Sammeln in einem geschützten Gebiet als Angriff auf das Naturerbe, was strafrechtlich geahndet werden kann.

Druidz deckt kein rechtliches Risiko:
alle Entscheidungen liegen ausschließlich beim Benutzer.

+ Kann man in städtischen Parks sammeln?

Als allgemeine Regel: nein.
Die Mehrheit der öffentlichen Parks verbietet Sammeln, um Pflanzungen zu bewahren, Gesundheitsrisiken zu vermeiden und Besuchersicherheit zu gewährleisten.

Einige Gemeinden tolerieren Sammeln in kleinen Mengen, aber nur wenn:

• es ausdrücklich genehmigt ist,
• keine geschützte Art beteiligt ist,
• eine kommunale Verordnung es klar angibt.

Der Benutzer sollte immer beim Rathaus nachprüfen.

+ Kann man in Privatwäldern sammeln?

In Frankreich und den meisten europäischen Ländern:
Privatwald = Verbot zu sammeln ohne Erlaubnis des Eigentümers.

Der Eigentümer kann verlangen:

• totales Verbot,
• schriftliche Genehmigung,
• bezahlte Sammelrechte,
• spezifische Bedingungen (Mengen, Zonen...).

Präsenz auf der Karte bedeutet niemals, dass das Land zugänglich ist oder Sammeln erlaubt ist.

+ Kann man in Naturreservaten sammeln?

In Naturreservaten (national, regional, marin) ist die allgemeine Regel:

→ Sammeln ist verboten, sofern nicht anders angegeben.

Selbst minimale Ernte kann verboten sein, um zu schützen:

• Böden,
• Tierwelt,
• natürliche Lebensräume,
• gefährdete Arten.

Jedes Reservat hat seine eigenen Vorschriften.
Der Benutzer sollte das Schild am Eingang oder die entsprechende offizielle Website konsultieren.

+ Welche Gesetze sollte ich unbedingt kennen?

Je nach Land regulieren mehrere Texte das Sammeln.
Hier sind die wichtigsten allgemeinen Prinzipien (nicht erschöpfend), die man kennen sollte:

1. Geschützte Arten

Ihre Ernte ist verboten (nationale oder regionale Listen).
Beispiele: ministerielle Befehle, rote Listen, europäische Richtlinien.

2. Umweltgesetzbuch (Frankreich)

Regelt natürliche Bereiche, Reservate, Nationalparks, APB...

3. Privateigentum

Jede Ernte ohne Genehmigung kann ein Vergehen darstellen.

4. Kommunale oder Präfekturbefehle

Einige verbieten Sammeln in sehr lokalisierten Bereichen.

5. Internationale Vorschriften

• Natura 2000
• Vogel- und Habitatrichtlinien
• Lokale Vorschriften spezifisch für ausländische Nationalparks

Druidz ersetzt niemals eine offizielle Quelle:
der Benutzer muss bei zuständigen Behörden überprüfen.

+

Technik & Leistung

(8 Fragen)
+ Warum brauchen Karten Zeit zum Laden?

Mehrere Faktoren können das Laden von Karten verlangsamen:

• Verbindungsqualität (instabiles 4G, schwaches WLAN, gesättigtes Netzwerk).
• Kartenserver (MapTiler, Google Maps), die überlastet oder bandbreitenbegrenzt sein können.
• Anzeige vieler Punkte (bis zur autorisierten Grenze pro km²).
• Herunterladen hochauflösender Kacheln, was manchmal je nach geografischem Bereich mehr Zeit erfordert.

Die Geschwindigkeit hängt daher vom Gerät, dem Netzwerk des Benutzers und den Drittplattformen ab, die die Karten bereitstellen.

+ Warum sind KI-Identifikationen langsam?

Identifikationen basieren auf:

• komplexen Bildanalysealgorithmen,
• Senden von Daten an einen externen Dienst (Pl@ntNet),
• Rückgabe eines manchmal datenintensiven Ergebnisses.

Abhängig von der Last des Drittdienstes, Fotogröße oder Netzwerkstatus können Identifikationen länger dauern.
Diese Verzögerungen hängen nicht von Druidz ab.

+ Serverausfälle: was tun?

Wie jede verbundene Anwendung kann Druidz erleben:

• Verlangsamungen,
• vorübergehende Nichtverfügbarkeit,
• Unterbrechungen verbunden mit GCP, MapTiler, Pl@ntNet oder anderen Anbietern.

Im Fall eines Ausfalls:

• Einige Minuten warten, der Dienst kehrt oft schnell zurück.
• Die Internetverbindung überprüfen.
• Die Anwendung neu starten, um Prozesse neu zu starten.

Ausfälle sind nicht vorhersehbar und können nicht vollständig eliminiert werden.
Sie berechtigen zu keiner Entschädigung.

+ Warum garantiert Druidz keine Verfügbarkeit?

Die Anwendung hängt vollständig ab von:

• Cloud-Anbietern,
• externen Datenbanken,
• Identifikations-APIs,
• kartographischen Plattformen.

Diese Dienste können verlangsamen, sich ändern, ihre Quoten begrenzen oder jederzeit ausfallen.

Druidz kann daher nicht garantieren:

• kontinuierlichen Zugang,
• Mindestgeschwindigkeit,
• gegebene Genauigkeit,
• konstante Verfügbarkeit von Karten, Rezepten oder Identifikationen.

Der Benutzer nutzt den Dienst "wie er ist" und "nach Verfügbarkeit".

+ Verwendung von Google, MapTiler, Pl@ntNet, GCP: welche Auswirkungen?

Druidz stützt sich auf mehrere unabhängige Dienste:

• Google Maps Platform & MapTiler für Karten,
• Pl@ntNet für Bilderkennung,
• Google Cloud Platform (GCP) für Hosting, Verarbeitung, Datenbanken,
• Externe kollaborative Daten (OSM, GBIF usw.).

Diese Dienste beeinflussen:

• Verfügbarkeit,
• Geschwindigkeit,
• Kartenrendering,
• Nutzungsquoten,
• Betriebskosten,
• Fähigkeit der Anwendung, während Nutzungsspitzen zu reagieren.

Jede Änderung, Ausfall oder Einschränkung eines dieser Anbieter spiegelt sich direkt in der Anwendung wider.

+ Batterieverbrauch

Die Anwendung kann in einigen Fällen mehr Batterie verbrauchen:

• Anzeigen hochauflösender Karten,
• aktive Geolokalisierung,
• Herunterladen von Kacheln,
• verlängerte Outdoor-Nutzung,
• Bildanalyse für Identifikation.

Um den Verbrauch zu begrenzen:

• Offline-Modus aktivieren,
• Helligkeit reduzieren,
• unnötige Hintergrundanwendungen schließen,
• Standort deaktivieren, wenn nicht verwendet.

+ Speicherplatzprobleme

Einige Funktionen speichern Daten auf dem Gerät:

• Offline-Karten,
• konsultierte Rezepte,
• heruntergeladene Kacheln,
• temporäre Caches.

Wenn der Speicherplatz unzureichend wird:

• ist es möglich, Offline-Bereiche aus den Einstellungen zu löschen,
• die App kann bei Bedarf automatisch den Cache reduzieren.

Große Downloads können unmöglich sein, wenn das Telefon zu voll ist.

+ Warum gibt es keine Erfolgsverpflichtung?

Weil Druidz:

• von unabhängigen Drittdiensten abhängt,
• Anfangsdaten nicht kontrolliert,
• Genauigkeit von Identifikationen, Rezepten oder Standorten nicht garantiert,
• keine Mittel hat, um rechtliche Konformität des Sammelns zu validieren,
• Mindestverfügbarkeit oder Geschwindigkeit nicht gewährleisten kann,
• Feldrealität oder Umweltbedingungen nicht überprüfen kann.

Die Anwendung bietet Werkzeuge, aber der Benutzer bleibt allein verantwortlich für:

• Interpretation,
• Verwendung,
• Überprüfung,
• Sicherheit,
• Legalität ihrer Aktionen.

+

Premium

(3 Fragen)
+ Was sind die Premium-Vorteile?

Das Premium-Abonnement schaltet erweiterte Funktionen frei, um die Nutzung von Druidz zu verbessern, einschließlich:

• Herunterladen von Offline-Karten (MapTiler/Google-Kacheln) innerhalb der in Ihrem Plan enthaltenen Quote.
• Download nach rechteckigem Bereich oder über eine GPX-Datei, mit automatischer Aufteilung, wenn die Spur zu lang ist.
• Lokale Speicherung bereits konsultierter Rezepte, offline nutzbar.
• Pl@ntNet-Identifikationen offline einsehbar, wenn sie bereits auf Ihrem Gerät durchgeführt wurden.

Premium-Vorteile ändern nicht die Geschwindigkeit, Genauigkeit oder Zuverlässigkeit externer Dienste wie Pl@ntNet, Google Maps, MapTiler oder GCP.

+ Warum gibt es keine Leistungsgarantie auch mit Premium?

Das Premium-Abonnement verändert nicht die technische Funktionsweise der Anwendung.

Auch mit Premium:

• können Karten langsam laden,
• einige Offline-Bereiche können vorübergehend nicht verfügbar sein, abhängig von Drittservern,
• Identifikationen können langsam oder unmöglich sein,
• externe Daten (GBIF, OSM, FallingFruit, Pl@ntNet...) können Fehler enthalten,
• Server können begrenzt, gesättigt sein oder einen Ausfall erleben.

Premium bietet zusätzliche Nutzungskapazitäten, garantiert aber nicht Verfügbarkeit, Geschwindigkeit oder Ergebnis von Diensten, die von externen Anbietern abhängen.

+ Ich verliere das Netzwerk: funktioniert mein Premium?

Ja, zum größten Teil.

Auch ohne Verbindung:

• behalten Sie Zugang zu Ihrem Premium-Status (lokal auf dem Telefon gespeichert),
• können Sie alle bereits heruntergeladenen Karten und Bereiche konsultieren,
• können Sie bereits konsultierte Rezepte lesen,
• bleiben Ihre bereits gemachten Pl@ntNet-Identifikationen sichtbar.

Einige Funktionen können offline nicht funktionieren:

• neue Pl@ntNet-Identifikationen,
• Herunterladen neuer Offline-Kacheln,
• Synchronisierung von Abstimmungen, Kommentaren, Meldungen,
• Laden schwerer Daten, die nicht lokal gespeichert sind.

+

Allgemeine Prinzipien & Best Practices

(4 Fragen)
+ Warum ist es nützlich, etwas über Pflanzen zu lernen?

Pflanzen zu erkennen hilft einfach, Fehler zu vermeiden.
Es ist eine praktische Fähigkeit, vergleichbar mit dem Lesen einer Karte oder der Verwendung eines Kompasses: nützlich, aber Genauigkeit erfordernd.

Das Ziel ist nicht, Botaniker zu werden, sondern:

• zu verstehen, was wir beobachten,
• gefährliche Verwechslungen zu vermeiden,
• zu wissen, wo man zuverlässige Informationen sucht,
• bessere Feldpraktiken zu übernehmen.

Druidz bietet keine Diagnose oder wissenschaftliche Validierung: es ist ein Hilfswerkzeug, kein Ersatz für Expertise.

+ Grundprinzipien der Druidz-Community

Ein paar einfache Regeln, damit die App richtig funktioniert:

• Genauigkeit vor Geschwindigkeit: besser nichts veröffentlichen als etwas Ungefähres.
• Systematisches Melden: wenn etwas falsch erscheint, melden wir es.
• Kein Risiko eingehen: weder mit einer Pflanze, noch mit einem Ort, noch mit einem Rezept.
• Respekt für Orte: einen Spot nicht beschädigen, nicht in einem verbotenen Bereich sammeln.

Diese Prinzipien sind nicht da, um "gut auszusehen": sie begrenzen wirklich Unfälle und Missbrauch.

+ Beziehung zum Lebendigen

Druidz verfolgt einen sachlichen Ansatz:

• Eine Pflanze hat einen Lebenszyklus,
• Einige Ökosysteme unterstützen Sammeln, andere nicht,
• Einige Praktiken minimieren Auswirkungen, andere verschlimmern sie.

Verantwortungsvoll zu sammeln bedeutet, die Ressource zu bewahren, Konflikte zu vermeiden und Risiken zu reduzieren.

+ Übertragung & Teilen nützlicher Informationen

Informationsaustausch basiert auf Zusammenarbeit:

• Ein Benutzer findet einen Fehler → er meldet ihn,
• Ein anderer bestätigt eine Präsenz → er stimmt ab,
• Ein dritter verbessert ein Rezept → er kommentiert,
• Jemand identifiziert Toxizität → er warnt.

Das System funktioniert, weil Benutzer aktiv teilnehmen.
Es ist keine wissenschaftliche Validierung, sondern kollaboratives Sortieren, das Ungenauigkeiten progressiv reduziert.

+

Andere fortgeschrittene Themen

(6 Fragen)
+ Mikrobiom & Ernährungsinteresse wilder Pflanzen

Wilde Pflanzen interessieren viele Forscher und Sammler, nicht für "Wundernutzen", sondern weil sie oft eine andere Zusammensetzung als kultivierte Pflanzen haben. Hier ist, was vernünftig gesagt werden kann — ohne Spekulation, ohne Übertreibung.

1. Breitere chemische Vielfalt (keine Nutzengarantie)

Wilde Pflanzen wachsen in natürlicheren, weniger ausgewählten Umgebungen.
Sie können daher enthalten, je nach Art:

• vielfältige Fasern,
• aromatische Verbindungen,
• Polyphenole,
• sekundäre Metaboliten typisch für nicht kultivierte Arten.

Diese Verbindungen spielen eine Rolle in der Pflanzenphysiologie: Verteidigung, Anpassung, Reifung.
Für Menschen ist dies keine Ernährungsgarantie, aber es erklärt, warum einige wilde Pflanzen intensivere Aromen haben.

2. Kultiviert vs wild: zwei verschiedene Welten

Kultivierte Pflanzen wurden ausgewählt für:

• Süße,
• Größe,
• Konservierung,
• Produktivität,
• Transporttoleranz.

Wilde Pflanzen hingegen wurden niemals für den menschlichen Konsum ausgewählt.
Sie können daher sein:

• aromatischer,
• faserreicher,
• zäher,
• unregelmäßiger,
• oder... giftig bei Fehlbestimmung.

Der Unterschied ist weder besser noch schlechter: er hängt vollständig von der Art, dem Gelände und der Zubereitung ab.

3. Mikrobiom: was wir wirklich wissen (und was wir NICHT sagen können)

Das menschliche Mikrobiom reagiert auf:

• Nahrungsvielfalt,
• Faserpräsenz,
• Pflanzenverarbeitung oder nicht,
• Kochmethode.

Einige wilde Pflanzen bringen besondere Fasern, aber:

➡️ keine Studie erlaubt zu sagen, dass "wilde Pflanzen das Mikrobiom verbessern".
➡️ Druidz macht keine Gesundheitsansprüche.

Es ist nur ein Studienbereich, kein Versprechen.

4. Das wahre Interesse wilder Pflanzen: Nahrungsvielfalt

Der einzige konsensuale und neutrale Punkt ist folgender:

Nahrungsvielfalt wird allgemein als positiv angesehen.
Wilde Pflanzen, wenn richtig identifiziert und zubereitet, können eine geschmackliche und kulinarische Vielfalt anders als kultivierte Pflanzen bringen.

Nicht mehr.
Nicht weniger.

5. Warnung: wild ≠ gesund

Wichtig:

• Eine wilde Pflanze kann mehr Toxine als eine kultivierte Pflanze enthalten.
• Sie kann Schwermetalle, Straßenverschmutzung, Parasiten ansammeln.
• Einige Arten haben nur unter bestimmten Bedingungen essbare Teile.

➡️ Niemals ohne sichere Identifikation konsumieren.
➡️ Immer geeignete kulinarische Zubereitung überprüfen.

6. Warum Druidz neutral bleibt

Druidz ist kein Ernährungsleitfaden.
Es bietet keine Gesundheits-, medizinischen oder Ernährungsratschläge.

Das Ziel ist nur:

• zu lernen zu identifizieren,
• kulturelle Verwendungen zu verstehen,
• botanische Vielfalt zu erkunden,
• mit Vorsicht zu kochen,
• sich niemals in Gefahr zu bringen.

Alles, was mit Mikrobiom, Ernährung oder Gesundheit zu tun hat, muss streng informativ und niemals präskriptiv bleiben.

+ Unterschied zwischen wild, kultiviert und halbwild

Drei funktionale Kategorien können unterschieden werden:

• Wilde Pflanzen: wachsen ohne menschliches Eingreifen. Ihre Zusammensetzung ist weniger vorhersehbar (Boden, Verschmutzung, Wasserstress).
• Kultivierte Pflanzen: ausgewählt und kontrolliert, homogener, aber manchmal weniger reich an Abwehrverbindungen.
• Halbwilde Pflanzen: eingebürgerte Pflanzen, aus der Kultivierung entkommen oder sporadisch gepflegt.

Diese Unterscheidungen sind wichtig für Identifikation, potenzielle Toxizität, Vorhandensein von Allergenen oder Bodenverschmutzung.
Druidz kann nicht die genaue Natur der angetroffenen Pflanze oder ihre Sicherheit garantieren.

+ Kann man zu Hause anbauen, was man draußen sammelt?

Ja, aber unter Bedingungen:

• lokale Vorschriften bezüglich Samen- oder Pflanzensammlung respektieren;
• lokale Arten bevorzugen, an Klima angepasst und nicht invasiv;
• Bewegung von Pflanzen aus geschützten Gebieten vermeiden, was verboten sein kann;
• immer Abwesenheit von Parasiten oder sichtbaren Krankheiten überprüfen.

Druidz bietet keine Garantie bezüglich Anbau-Erfolg, Lebensmittelsicherheit oder Legalität der Ernte.
Der Benutzer ist verantwortlich für die Überprüfung seiner Ernte- und Pflanzrechte.

+ Invasive Pflanzen: erkennen und verwalten

Einige Pflanzen können invasiv werden, wenn sie außerhalb ihres natürlichen Bereichs bewegt werden.
Sie können:

• lokale Vegetation dominieren,
• Nahrungsketten stören,
• Biodiversität reduzieren,
• Nachbarschafts- oder Umweltverwaltungsprobleme verursachen.

Grundprinzipien:

• niemals eine Pflanze säen ohne Überprüfung ihres regionalen Status;
• exotische Pflanzen mit hohem invasivem Potenzial vermeiden;
• versehentliche Ausbreitungen begrenzen (an Kleidung, Schuhen, Werkzeugen haftende Samen).

Druidz zeigt keine erschöpfende Liste invasiver Arten an: Status variieren nach Land.
Der Benutzer muss bei lokalen Institutionen überprüfen (Rathäuser, botanische Konservatorien, Präfekturbefehle).

+ Rewilding: wie verwildert man Land?

Hier verwenden wir eine streng ökologische Definition, ohne ideologische Dimension:

Rewilding besteht einfach darin, Land mit minimaler Intervention evolvieren zu lassen, oder lokale Arten wieder einzuführen, um natürliche Dynamiken wiederherzustellen.

Gemeinsame Prinzipien:

• Mähen reduzieren und spontane Flora entwickeln lassen;
• nur lokale Pflanzen einführen, die an Boden und Klima angepasst sind;
• jede exotische oder potenziell invasive Art vermeiden;
• vielfältige Pflanzenschichten (krautig, Sträucher, Bäume) für lokale Tierwelt bevorzugen;
• minimale Überwachung aufrechterhalten (Wasser, gelegentliche Invasiv-Kontrolle).

Druidz garantiert nicht die ökologischen Auswirkungen des Rewilding und gibt keine "optimale" Methode an.
Jedes Gelände reagiert unterschiedlich je nach Boden, Exposition, Nachbarnutzungen und Klima.

+ Warum sich für wilde Pflanzen interessieren?

1. Neu lernen zu sehen, was wir nicht mehr sehen

Heute bewegen sich die meisten Menschen durch die Welt, ohne sie zu sehen.

Pflanzen zu identifizieren tut etwas Einzigartiges:

• Sie erholen eine verlorene Form der Aufmerksamkeit,
• Sie entdecken Reichtum, wo "nichts" war,
• Sie erkennen Arten, Texturen, Zyklen, Muster.

Dies verändert Ihre Beziehung zur Realität.
Die Welt wird dichter, lesbarer, interessanter.

2. Wiederaneignung des städtischen und stadtnahen Raums

Überall existieren:

• Brachland,
• Böschungen,
• Straßenränder,
• Parks,
• Zwischenräume.

Pflanzen zu lernen ermöglicht:

• zu verstehen, wie sich eine Stadt entwickelt,
• von Gemeinden installierte Arten zu identifizieren,
• Biodiversitätskorridore zu sehen,
• ökologische Qualität eines Viertels zu verstehen.

Sie geben Bereichen Bedeutung zurück, die neutral schienen.

3. Kultur und Erbe: dieses Wissen geht verloren

Tausende von Jahren lang waren Pflanzenidentifikation und -nutzung grundlegende Fähigkeiten.

In einer Generation:

• verschwand dieses Wissen,
• Menschen wissen nicht mehr, wie man eine Hasel von einer Hainbuche unterscheidet,
• tödliche Verwechslungen nehmen zu,
• traditionelle kulturelle Verwendungen gehen verloren.

Sich für Pflanzen zu interessieren bedeutet, immaterielles Erbe zu bewahren.
Nicht um "in die Vergangenheit zurückzukehren", sondern um zu verstehen, wer wir sind.

4. Geschmackssinn und Terroirs (nicht-ernährungsbedingt)

Eine wilde Pflanze wurde nicht ausgewählt, um zu gefallen.

Sie bietet:

• Bitterkeit,
• Säure,
• aggressive, fragile, komplexe Aromen.

Dies verbindet wieder:

• zu Jahreszeiten,
• zu Terroirs,
• zu Reifegradienten,
• zu kulinarischer Finesse.

5. Persönliche Resilienz (nicht-survivalistisch)

Sammeln ist nicht Überleben.
Es ist zu verstehen, woher Dinge kommen.

• Eine Pflanze identifizieren.
• Wissen, ob sie jedes Jahr zurückkehrt.
• Ökosystemdynamiken verstehen.
• Verschmutzte Bereiche erkennen.
• Boden, Exposition, Bedingungen analysieren.

Dies gibt ein Gefühl von Kompetenz, intellektueller Autonomie.

Nicht "Ich kann überleben", sondern:
"Ich verstehe die Welt ein bisschen besser. Ich bin fähig zu beobachten, zu analysieren, zu entscheiden."

6. Gemeinschaft, soziale Verbindung, Übertragung

An vielen Orten weltweit schafft Sammeln:

• Gespräche,
• kulturelle Austausche,
• intergenerationelles Lernen,
• kollektive Ausflüge.

Druidz kann ein Ort für Wissensaustausch werden, keine Vorschriften.

Der soziale Nutzen ist real und bereits beobachtet, wo Sammelgemeinschaften existieren.

7. Lokale Governance und Bürgerbeteiligung

Wenn Bürger ihre Pflanzen kennen, beginnen sie zu:

• städtische Begrünungsentscheidungen zu hinterfragen,
• Hecken zu verteidigen,
• destruktives Mähen zu vermeiden,
• bemerkenswerte Bäume zu schützen,
• lokale bienenfreundliche Arten vorzuschlagen,
• übermäßige Verwendung exotischer dekorativer Pflanzen in Frage zu stellen.

Dies berührt:

• Biodiversität,
• Stadtplanung,
• ökologische Resilienz.

8. Lokale Lebensmittelsicherheit (im anthropologischen Sinne)

Wir sprechen nicht von Autonomie oder Heilung.
Wir sprechen von Lebensmittelkultur im anthropologischen Sinne:

• zu verstehen, was lokal wächst,
• regionale Pflanzen zu entdecken,
• alte kulinarische Praktiken zu erkunden,
• kulinarische Erkundungen zu variieren.

Dies stärkt territoriale Verbindung, kein Ernährungsversprechen.

9. Reines intellektuelles Vergnügen: Mustererkennung

Menschen lieben es, Muster zu erkennen.

Sammeln =
wörtlich "spielerisch Muster in der Realität erkennen".

Es ist:

• spielerisch,
• lohnend,
• ästhetisch,
• zutiefst menschlich.

Dieses Vergnügen ist stabil, stark, dauerhaft.

⭐ Einfache Zusammenfassung: die 7 echten und sicheren Vorteile

Pflanzen zu lernen ermöglicht:

• Die Welt besser zu sehen
• Ihr Territorium zu verstehen
• Kulturerbe zu bewahren
• Ihren Geschmack und Ihr Kochen zu entwickeln
• Ökologische Kompetenz zu erlangen
• Soziale Verbindung zu schaffen
• An lokaler Biodiversität teilzunehmen

+

Wasserquellen & Hydratation

(3 Fragen)
+ Woher stammen die Daten zu den Wasserquellen?

Die Quellen, Brunnen und Wasserstellen in Druidz stammen aus OpenStreetMap (OSM), einer kollaborativen weltweiten Kartendatenbank.

OSM funktioniert wie Wikipedia für Kartografie: Tausende von Mitwirkenden fügen Felddaten hinzu und aktualisieren sie.

Druidz reichert diese Daten an mit:

• Community-Kommentaren (Austausch von Felderfahrungen)
• Automatischer KI-Moderation (Google Perspective)
• Meldesystem für veraltete Informationen

⚠️ WICHTIG: OSM-Daten sind kollaborativ und können Fehler, Auslassungen oder veraltete Informationen enthalten.

Druidz garantiert NICHT:
• Die Genauigkeit der GPS-Positionen,
• Die aktuelle Wasserqualität,
• Die Zugänglichkeit der Wasserstelle,
• Die Trinkbarkeit des Wassers.

Sie sind allein verantwortlich dafür, vor Ort die Sicherheit und Trinkbarkeit jeder Quelle vor dem Konsum zu überprüfen.

+ Kann ich den Kommentaren zu Wasserquellen vertrauen?

Kommentare sind hilfreich, ABER ersetzen niemals Ihre eigene Bewertung vor Ort.

Was Druidz tut:

✅ Automatische KI-Moderation (Google Perspective)
✅ Filterung von Spam, Toxizität und unangemessenen Inhalten
✅ Community-Meldesystem
✅ 5-Sekunden-Wartezeit nach Ablehnung zur Spam-Vermeidung

Was Druidz NICHT tut:

❌ Die Richtigkeit geteilter Informationen überprüfen
❌ Die Zuverlässigkeit von Felderfahrungen garantieren
❌ Die erwähnte Wasserqualität testen
❌ Die Trinkbarkeit zertifizieren

Kommentare spiegeln individuelle Erfahrungen wider, die sein können:
• Veraltet (Quellen können versiegen oder verschmutzt werden)
• Subjektiv (persönliche Toleranz gegenüber Wasserqualität)
• Unvollständig (fehlende Informationen über verwendete Behandlung)

⚠️ GOLDENE REGEL: Behandeln oder filtern Sie immer Wildwasser vor dem Trinken, auch bei positiven Kommentaren.

Im Falle einer Vergiftung lehnt Druidz jede Verantwortung ab.
Benutzer teilen Informationen in gutem Glauben, aber Sie sind allein verantwortlich für Ihre Hydratationsentscheidungen.

+ Kann ich eine Wasserquelle kommentieren? Warum wird mein Kommentar abgelehnt?

✅ Ja, Sie können Wasserquellen kommentieren, um der Community mit Ihren Felderfahrungen zu helfen.

Nützliche Informationen zum Teilen:

• Beobachtete Wasserqualität (klar, trüb, Geruch...)
• Zugänglichkeit der Stelle (einfach, schwierig, abseits des Weges...)
• Durchfluss (gut, niedrig, trocken...)
• Verfügbare Einrichtungen (Wasserhahn, Pumpe, Tank...)
• Datum Ihres Besuchs
• Verwendete Behandlung (Filter, Tabletten, Abkochen...)

🚫 Warum Ihr Kommentar abgelehnt werden kann:

1. Automatische KI-Moderation
Unser System (Google Perspective) analysiert automatisch jeden Kommentar und filtert:
• Toxische oder aggressive Inhalte
• Beleidigungen und unangemessene Sprache
• Spam und Werbung
• Wiederholende Nachrichten

2. Sicherheitswartezeit
Nach einer Ablehnung müssen Sie 5 Sekunden warten, bevor Sie es erneut versuchen.
Dies verhindert Spam und ermöglicht Ihnen, Ihre Nachricht zu korrigieren.

💡 Wie man Ablehnungen vermeidet:

✅ Bleiben Sie sachlich und konstruktiv
✅ Vermeiden Sie übermäßige Urteile
✅ Teilen Sie konkrete Beobachtungen
✅ Seien Sie respektvoll gegenüber anderen Benutzern

⚠️ Verantwortung:
Sie sind für Ihre Beiträge verantwortlich. Das absichtliche Teilen falscher Informationen kann zur Sperrung Ihres Kontos führen.

Sie können Ihren Text während der Wartezeit bearbeiten, um zu korrigieren, was den Filter ausgelöst hat, und dann erneut senden.

+

Daten, Lizenzen & Offline-Modus

(7 Fragen)
+ Ist der Zugang zu Pflanzendaten kostenlos?

Ja.

Druidz bietet kostenlosen Online-Zugang zu botanischen Daten aus offenen, wissenschaftlichen und beitragenden Quellen, solange eine Netzwerkverbindung verfügbar ist.

Diese Daten stammen von:

• GBIF (Global Biodiversity Information Facility)
• Pl@ntNet
• iNaturalist
• Falling Fruit
• sowie vielen anderen öffentlichen und Open-Data-Quellen

Alle diese Daten können kostenlos in der Anwendung im Online-Modus abgerufen werden.

+ Welche Lizenzen gelten für die in Druidz verwendeten Daten?

Druidz integriert Daten aus Drittquellen, die unter offenen Lizenzen veröffentlicht wurden, darunter:

• CC0
• CC BY
• CC BY-NC (Creative Commons Namensnennung – Nicht kommerziell)

Jeder Datenpunkt ist, wenn die Information verfügbar ist, verbunden mit:

• seiner Quelle
• seiner Lizenz
• und gegebenenfalls mit einem DOI-Link oder einer offiziellen Quellseite

Inhalte und Verbesserungen von Druidz können ebenfalls unter CC BY-NC-Lizenz veröffentlicht werden, im Sinne eines Beitrags zum Gemeinwohl.

+ Sind Daten unter CC BY-NC-Lizenz offline zugänglich?

Ja.

Daten unter CC BY-NC-Lizenz sind:

• frei online zugänglich,
• offline über den Offline-Modus zugänglich, wenn der Benutzer die entsprechenden Bereiche heruntergeladen hat.

Der Offline-Zugang ändert weder die Lizenz noch die Art der Daten.

Wichtig: Die offline verfügbaren Daten sind strikt identisch mit denen, die online zugänglich sind.

Die Zahlung bedingt nicht den Zugang zu den Daten, sondern ermöglicht ihre lokale Replikation auf dem Gerät des Benutzers.

+ Was ist der Unterschied zwischen kostenlosem Modus und Premium-Abonnement?

Der Unterschied liegt nicht im Dateninhalt, sondern in den technischen Funktionen.

Kostenloser Modus:

• Online-Zugang zu offenen Daten
• Felderkundung mit Verbindung
• kostenloses Demo-Offline-Bereich (begrenzt)

Premium-Abonnement:

• Download von Karten und Daten für erweiterte Offline-Nutzung
• Verwaltung von Kachelkontingenten und lokalem Speicher
• Routenvorbereitung
• erweiterte Tools und Fortschrittsmechaniken
• verbesserte Leistung und Benutzerkomfort

Das Abonnement erhöht nicht den Zugang zu offenen Daten und macht keinen Inhalt exklusiv.

+ Verkauft Druidz Daten?

Nein.

Druidz verkauft keine botanischen Daten, weder aus offenen noch aus beitragenden Quellen.

Das Geschäftsmodell basiert ausschließlich auf:

• technischen Dienstleistungen
• Offline-Funktionen
• Software-Infrastruktur
• und Benutzererfahrung

Die Daten bleiben gemäß ihren jeweiligen Lizenzen frei zugänglich.

+ Ist das Wetter kostenlos?

Ja, 7-Tage-Wettervorhersagen sind für alle Benutzer kostenlos.

Prüfen Sie direkt auf der Karte:

• 7-Tage-Vorhersagen
• Temperatur, gefühlte Temperatur
• Regen, Wind, Luftfeuchtigkeit
• UV, Sonnenaufgang/Sonnenuntergang

Die Daten werden automatisch alle 12 Stunden aktualisiert.

+ Kann ich in Druidz sichtbare Daten wiederverwenden?

Ja, unter Einhaltung der anwendbaren Lizenzen.

• Daten unter CC BY-NC-Lizenz können in einem nicht-kommerziellen Kontext mit Namensnennung wiederverwendet werden.

• Daten unter CC0 oder CC BY können gemäß ihren eigenen Bedingungen wiederverwendet werden.

Druidz gewährt keine zusätzlichen Rechte an Drittdaten.

+ Wie werden Offline-Daten technisch verwaltet?

Offline-Daten entsprechen einer lokalen Replikation von bereits online zugänglichen Daten.

Dieser Mechanismus ermöglicht:

• Nutzung ohne Netzwerk
• bessere Leistung
• Kontinuität der Feldnutzungen

Es stellt weder einen Verkauf noch eine Aneignung von Daten dar.